Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

  

England  hatte  bei  Kriegsausbruch  eine  Handelsflotte
von  Ozeandampfern  im  Umfang  von  17—18  Millionen
Tonnen;  davon  waren  über  15  Millionen  Tonnen  regelmäßig
  für  das  Mutterland  beschäftigt,  der  Rest  diente
dem  Verkehr  zwischen  fremden  Ländern,  Kolonien  usw.
Ein  großer  Teil  dieses  internationalen  Verkehrs  mußte
den  unmittelbaren  Bedürfnissen  des  britischen  Mutterlandes
  geopfert  werden.  Gegenwärtig  besitzt  Großbritannien
  einschließlich  der  weggenommenen  feindlichen  Schiffe
etwas  über  15  Millionen  Tonnen,  davon  14  Millionen  im
unmittelbaren  Dienste  des  Mutterlandes..  Von  diesen
14  Millionen  Tonnen  ist  aber  nur  etwa  die  Hälfte  für
den  Handel  verfügbar,  da  die  andere  Hälfte  in  den  Dienst
der  Marine,  des  Heeres,  der  Verbündeten  und  der  Kolonien
hat  gestellt  werden  müssen.  —  Das  bedeutete  also,  daß
damals  dem  Handelsverkehr  der  britischen  Inseln  nur  noch
etwa  7  Millionen  Tonnen  Schiffsraum  gegen  15  in  Friedenszeiten
  zur  Verfügung  standen.  —  Die  britische  Einfuhr
im  letzten  Jahr  vor  dem  Kriege  habe  58  Millionen  Gewichtstonnen
  betragen;  im  Jahre  1916  sei  die  Einfuhrmenge
auf  43  Millionen  Tonnen  zurückgegangen,  und  im  laufenden
Jahre  werde  sie  noch  erheblich  niedriger  sein.  Von  den
58  Millionen  Tonnen  der  Friedenseinfuhr  seien  weniger
als  ein  Viertel  auf  Nahrungsmittel  entfallen,  der  ganze
Rest  auf  Bedürfnisse  des  Handels  und  der  Industrie.  Im
Jahre  1916  dagegen  habe  die  Einfuhr  von  Nahrungsmitteln,
  Munition  und  Materialien  für  die  Herstellung

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