Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

    

„ob  es  klug  und  vernünftig  sei,  diesen  Krieg  &amp;  a' outrance
zu  führen,  oder  ob  es  nicht  staatsmännischer  sei,  goldene
Brücken  zu  betreten,  wenn  ihm  dieselben  von  den  Zentralmächten
  gebaut  werden;  dann  wäre  der  Augenblick
gekommen  für  weitgehende  schmerzliche  Opfer  der  Zentralmächte‘“.
  Der  Kaiser  Karl  habe  die  wiederholten  Versuche
  der  Feinde,  ihn  von  seinem  Bundesgenossen  zu
trennen,  abgelehnt;  aber  gleichzeitig  habe  der  Kaiser  ihn,
den  Grafen  Czernin,  beauftragt,  den  deutschen  Staatsmännern
  zu  sagen,  daß  Österreich-Ungarn  am  Ende  seiner
Kräfte  sei  und  daß  Deutschland  über  den  Sommer  hinaus
nicht  mehr  auf  Österreich-Ungarn  werde  rechnen  Können,
Er  habe  diesen  Befehl  ausgeführt,  und  die  deutschen  Staatsmänner
  hätten  ihm  keinen Zweifel darüber  gelassen,  daß  auch
für  Deutschland  eine  weitere  Winterkampagne  ein  Ding
der  Unmöglichkeit  sei.  Wenn  sich  nicht  in  einigen  Wochen
die  Möglichkeit  ergäbe,  mit  Paris  oder  Petersburg  zu
sprechen,  dann  müsse  noch  rechtzeitig  die  letzte  Karte
ausgespielt  und  die  angedeutete  äußerste  Proposition
gemacht  werden.

Dieser  Schritt  des  österreichischen  Kaisers  und  des
Grafen  Czernin,  der  wie  die  Drohung  einer  befristeten
Aufkündigung  der  Waffenbrüderschaft  aussah,  überraschte
um  so  mehr,  als  die  Befürwortung  ‚weitgehender  schmerzlicher
  Opfer“  Hand  in  Hand  ging  mit  den  österreichischen
  Aspirationen  auf  Polen.  Bei  demselben  Besuch  im
deutschen  Großen  Hauptquartier,  bei  dem  Kaiser  Rarl

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