Gegen  Ebert,  Erzberger,  Noske,  Hoch

„Ich  stehe  auf  dem  Boden  dessen,  was  der  Kanzler  bei
den  verschiedensten  Gelegenheiten  wiederholt  und  eindringlich
  gesagt  hat,  und  auf  dem  Boden  der  Osterbotschaft
  des  Kaisers  und  Königs.  Der  Kaiser  hat  die
Osterbotschaft  mit  den.Worten  geschlossen,  er  handele
nach  den  Überlieferungen  großer  Vorfahren,  wenn  er  einem
treuen,  tapferen,  tüchtigen  und  hochentwickelten  Volke
das  Vertrauen  entgegenbringe,  das  es  verdient.  Meine
Herren,  erwidern  Sie  Vertrauen  mit  Vertrauen!  Suchen
Sie  dazu  beizutragen,  daß  dieses  Vertrauen  nicht  erschüttert
wird!  Treten  Sie  den  Zweiflern  entgegen!  Auf  diesem  Wege
kommen  wir  zusammen  und  wird  es  uns  gelingen,  durch
die  schweren  Zeiten,  in  denen  wir  leben,  hindurchzukommen
  und  unser  Vaterland  über  die  schweren  Gefahren
hinüberzuretten.“

Am  Tage  darauf  hatte  ich  einen  Vorstoß  des  sozialdemokratischen
  Abgeordneten  Hoch  zu  parieren,  der  noch
schärfer  als  die  Herren  Ebert  und  Noske  ein  weiteres
Durchhalten  für  unmöglich  erklärte  und  deutlich  mit  der
Revolution  drohte.  In  meiner  Antwort  sagte  ich:

„Die  jetzige  Generation  trägt  in  diesen  Monaten  und
in  den  Monaten,  die  kommen  werden,  die  Zukunft  des
deutschen  Volkes  für  Jahrhunderte  in  ihrer  Hand,  und  die
jetzige  deutsche  Generation  muß  sich  dieser  Stunde  gewachsen
  zeigen;  sonst  gehen  wir  unter  ...  Unser  Kaiser
ist  auch  in  diesem  Krieg  der  Friedenskaiser  geblieben,  der
den  Frieden  erstrebt,  wie  nur  irgendeiner  im  deutschen

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