Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

Volk.  Aber  unser  Kaiser  wird  nur  einen  Frieden  machen,
der  das  deutsche  Volk  erhält  und  seine  Zukunft  sichert,
keinen  Frieden,  der  unseren  Untergang  bedeutet.  Weil
die  große  Mehrheit  des  deutschen  Volkes  von  den
Worten,  die  ich  gesprochen  habe,  ebenso  durchdrungen
ist  wie  ich  selbst,  schreckt  es  mich  auch  nicht,  wenn  der
Abgeordnete  Hoch  mehrfach  die  Revolution  an  die  Wand
gemalt  hat.  Dieses  Spielen  mit  der  Revolution  kann  mich
und  die  verantwortlichen  Leute  im  Reich  in  ihrer  Pflichterfüllung
  auch  nicht  einen  Augenblick  irremachen.  Wir
werden  den  schweren  Weg  gehen,  den  wir  gehen  müssen,
mit  der  Aufopferung  unserer  Persönlichkeit  bis  zum
Letzten,  und  alles,  was  Sie  sagen,  wird  uns  nur  darin
bestärken,  unsere  Pflicht  zu  tun.“

Es  schien,  als  ob  die  Bemühungen,  die  aufgeregten
Gemüter  zu  beruhigen,  Erfolg  haben  sollten.  Da  erhob
sich  in  der  Ausschußsitzung  vom  6.  Juli  der  Abgeordnete
Erzberger  zu  einem  neuen  Vorstoß.  Er  begann  mit  der
Behauptung,  kein  einziges  Ausschußmitglied  habe  sich  der
Wucht  der  Ausführungen  des  Abgeordneten  Hoch  entziehen
  können  oder  vermöge  die  Richtigkeit  seiner  Ausführungen
  zu  bestreiten.  Unsere  Lage  schilderte  er  als
so  gut  wie  aussichtslos.  Die  Fronten  würden  mit  Mühe
und  Not  gehalten,  aber  auch  das  werde  immer  schwerer.
Die  Hoffnung  auf  den  U-Bootkrieg  sei  erledigt.  Unsere
Verbündeten  würden  wohl  nicht  mehr  lange  mitmachen
können.  Auch  er  wolle  keinen  Unterwerfungsfrieden,

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