Vom  U-Bootkrieg  bis  zur  Friedensresolution

eines  vollständigen  Niederbruches  aller  Hoffnungen  auf
einen  guten  Ausgang  des  Krieges.

Ich  hielt  es  für  notwendig,  dem  Abgeordneten  Erzberger
sofort  entgegenzutreten,  um  den  geradezu  niederschmetternden
  Eindruck  nach  Möglichkeit  abzuschwächen.  Zunächst
wies  ich  darauf  hin,  daß  der  Boden  des  4.  August,  auf  den
uns  der  Abgeordnete  Erzberger  zurückführen  wolle,  von
der  deutschen  Politik  niemals  verlassen  worden  sei.  Der
Reichskanzler  habe  stets  sich  auf  den  Standpunkt  gestellt:
wir  führen  einen  Verteidigungskrieg,  keinen  Eroberungskrieg.
  Niemals  habe  der  Reichskanzler  von  Eroberungen
gesprochen.  Allerdings  von  „Sicherheiten“.  Aber  diese
Sicherheiten  seien  eine  Frage  des  Erreichbaren;  sie  würden
abgewogen  werden  müssen  gegen  die  Opfer,  die  gebracht
worden  und  noch  zu  bringen  seien.  Ich  wandte  mich  dann
gegen  Erzbergers  Kritik  der  Ergebnisse  und  Aussichten
des  U-Bootkriegs,  den  wir  uns  nicht  selbst  entwerten
dürften.  Vor  allem  aber  betonte  ich,  daß  unsere  Feinde
das,  was  sie  durch  Berennen  von  außen  nicht  erreichen
könnten,  jetzt  durch  Sprengung  von  innen  heraus  zu
erreichen  suchten.  Es  gelte,  die  Engländer  von  unserer
  Entschlossenheit  zu  überzeugen,  den  Krieg  bis  zu
einem  für  uns  annehmbaren  Frieden  durchzukämpfen,  ungeachtet
  aller  inneren  Meinungsverschiedenheiten.  Dies  sei
die  Voraussetzung  unserer  Zukunft.  „Aber  wenn  das  Umgekehrte
  eintritt,  wenn  die  Engländer  sehen:  in  Deutschland
  kommt  die  alte  Uneinigkeit  zum  Durchbruch;

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