In  jenen  Novembertagen  des  Jahres  1917,  in  denen  die

Frieden  heischenden  Funksprüche  der  neuen  Männer  Rußlands
  in  die  Welt  hinausgingen,  schien  sich  endlich  die
Hoffnung  zu  erfüllen,  die  acht  Monate  zuvor  mit  dem
Ausbruch  der  russischen  Revolution  aufgedämmert  war:
die  Hoffnung  auf  das  Zurückebben  der  blutigen  Hochflut
des  Krieges.  Damals  war  diese  Hoffnung  gescheitert.  Das
Rußland  der  Miljukow  und  Kerenski  vermochte  sich  ebenso
wenig  von  den  Ideen  des  panslawistischen  Imperialismus
zu  trennen,  wie  sich  von  der  Furcht  vor  dem  deutschen
Imperialismus  zu  befreien  und  sich  aus  der  Gebundenheit
an  die  Entente  zu  lösen.  Der  Krieg  nach  Osten  ging  weiter,
und  der  Eintritt  der  Vereinigten  Staaten  in  den  Krieg,
der  kurz  auf  den  Ausbruch  der  russischen  Revolution  folgte,
kündigte  die  größte  Ausdehnung  und  höchste  Steigerung
des  Völkerringens  an.

Jetzt  aber  sprachen  alle  Zeichen  dafür,  daß  die  Rückbildung
  des  Krieges  Ernst  werden  solle,  daß  zum  erstenmal
eine  der  ganz  großen  Mächte,  dazu  die  Macht,  die  damals

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