Die  Iintscheidung

solange  der  Geist  dieser  Kaste  nicht  gebrochen  seı,  werde
kein  Friede  in  der  Welt  sein.  Der  Sieg  sei  das  einzige
Mittel,  den  Friedensbedingungen  Kraft  zu  verleihen.

Nun  kam  die  Unterbrechung  der  Brester  Friedensverhandlungen
  auf  zehn  Tage  mit  der  ausdrücklichen
Begründung,  daß  Rußlands  Verbündeten  Gelegenheit
gegeben  werden  solle,  den  Verhandlungen  beizutreten  und
so  den  Weg  zum  allgemeinen  Frieden  zu  Öffnen.  Für
diesen  Fall  hatten  die  Mächte  des  Vierbundes  ausdrücklich
die  Grundlage:  ‚Keine  gewaltsamen  Gebietserwerbungen,
keine  Kriegsentschädigungen,  Selbstbestimmungsrecht  der
Völker“  durch  die  Erklärung  des  Grafen  Czernin  vom
25.  Dezember  als  maßgebend  angenommen.  Die  russische
Regierung  wandte  sich  mit  ıhrer  Aufforderung,  den
allgemeinen  Frieden  auf  diesem  Boden  herbeizuführen,  an
die  Völker.  Es  konnte  kaum  mehr  zweifelhaft  sein,  daß
im  Falle  einer  Weigerung  der  alliierten  Regierungen,  den
Friedensverhandlungen  beizutreten,  Rußland  mit  den
Mächten  des  Vıierbundes  in  kürzester  Zeit  einen  Sonderfrieden
  abschließen  würde.

Wır  wissen  bereits,  daB  die  Ententeregierungen  cs
ablehnten,  sich  auf  Friedensverhandlungen  einzulassen.

Am  meisten  beeilte  man  sich  mit  der  Ablehnung  in
Paris.  Der  Minister  des  Auswärtigen,  Herr  Pichon,  teilte
bereits  am  27.  Dezember  in  der  Kammer  mit,  daß  die
Vertreter  der  Alliierten  in  Petersburg  erklärt  hätten,  an
dem  Tage,  an  dem  ın  Rußland  eine  regelrecht  konstituierte

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