Die  Entscheidung

eine  Erörterung  nicht  von  vornherein  ab.  Das  gilt  namentlich
  auch  von  Hertlings  Erklärung  zur  belgischen  Frage.
Der  Reichskanzler  stellte  fest,  daß  die  gewaltsame  Angliederung
  Belgiens  an  Deutschland  niemals  Ziel  der  deutschen
Politik  gewesen  sei.  Die  positive  Ordnung  der  belgischen
Frage  wollte  er  aber  nicht  aus  dem  Gesamtkomplex  der  Friedensfragen
  herausnehmen  lassen,  solange  die  Gegner  die
Integrität  des  Gebietes  der  Vierbundmächte  nicht  ihrerseits
als  Grundlage  für  die  Friedensverhandlungen  anerkannten.

Damit  war  wieder  einmal  für  jeden,  der  hören  wollte,
hinreichend  klargestellt,  daß  einer  ernsthaften  und  konkreten
  Friedensdiskussion  als  einziges  Hindernis  die  Eroberungs-
  und  Zerstückelungswünsche  unserer  Feinde  entgegenstanden.
  Es  handelte  sich  darum,  ob  unsere  Feinde
sich  würden  entschließen  können,  auf  diese  gegen  den
Bestand  und  die  Unabhängigkeit  der  Vierbundmächte  gerichteten
  Wünsche  zu  verzichten,  oder  ob  Deutschland  und
seine  Verbündeten,  die  gerade  jetzt  die  russische  Flanke  frei
bekamen,  nach  dreieinhalb  Jahren  heldenhafter  Gegenwehr
in  dem  Augenblick  der  stärksten  Erleichterung,  die  ihnen
der  Krieg  bisher  gebracht  hatte,  die  Waffen  niederlegen,
alle  errungenen  Vorteile  aufgeben  und  freiwillig  Gebiete
ausliefern  würden,  die  unsere  Feinde  uns  mit  der  Gewalt
der  Waffen  nicht  hatten  entreißen  können.

Letzteres  war  eine  offensichtliche  Unmöglichkeit.

Aber  auch  unsere  Feinde  konnten  sich  nicht  entschließen,
ihre  Kriegsziele  einzuschränken.  Vom  30.  Januar  bis

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