Die  Entscheidung

ERBE  EEE

‚Auchin  der  Ausrüstung  mit  Kriegsgerät  aller  Art  waren  wir
aus  dem  Zustand  unbedingter  Unterlegenheit  herausgekommen;
  einmal  dadurch,  daß  das  Hindenburg-Programm,
nach  den  anfänglichen  Übertreibungen,  der  Leistungsfähigkeit
  der  deutschen  Arbeit  und  der  deutschen  Hilfsquellen
  besser  angepaßt  worden  war;  ferner  ohne  Zweifel
auch  dadurch,  daß  der  U-Bootkrieg  die  Ausstattung  der
feindlichen  Heere  mit  Kriegsgerät  empfindlich  beeinträchtigte.
  Die  Nahrungssorgen  konkurrierten  scharf
mit  dem  Heeresbedarf  an  Munition.  Die  britischen
Staatsmänner  richteten  dringende  Hilferufe  an  Amerika,
zur  Ersparung  von  Frachtraum  „Stahl  statt  Erz  und
Granaten  statt  Stahl‘  zu  schicken.

Wie  weit  damals,  unmittelbar  vor  unserer  großen  Offensive,
  die  Schiffsraumnot  bei  unseren  Feinden  gestiegen
war,  das  zeigte  sich  in  dem  Verhalten  der  Entente  und
der  Vereinigten  Staaten  gegen  die  Niederlande.  In  der
ersten  Märzhälfte  verlangte  die  Entente  von  den  Niederlanden,
  daB  sie  ihren  Schiffsraum  den  Zwecken  der  Alliierten
dienstbar  machen  sollten.  Es  wurde  nicht  nur  die  Auslieferung
  der  sämtlichen  in  den  Häfen  Amerikas  und  der
Ententeländer  liegenden  niederländischen  Schiffe  verlangt,
sondern  darüber  hinaus  noch  die  Auslieferung  von  300  000
Bruttotonnen  in  Schiffen,  die  in  den  Niederlanden  selbst
aufgelegt  worden  waren.  Um  dieser  unerhörten  Forderung
Nachdruck  zu  geben,  drohten  die  Alliierten  den  Nieder-Janden
  mit  der  Requisition  aller  in  ihren  Häfen  liegenden

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