Die  Entscheidung

durchbrechen,  in  wenigen  Tagen  eine  klaffende  Lücke  in
die  feindliche  Front  zu  schlagen  und  in  raschem  Vordringen
  großen  Raumgewinn  zu  erzielen,  dem  Feinde
schwere  Verluste  an  Toten,  Verwundeten  und  Gefangenen
zuzufügen  und  ihm  nahezu  unübersehbare  Mengen  an
Material,  Munition  und  Vorräten  aller  Art  abzunehmen.
Von  der  250  Kilometer  langen  Frontlinie  zwischen  Dünkirchen
  und  Reims  hatten  jetzt  die  deutschen  Offensiven
seit  dem  21.  März  etwa  vier  Fünftel  zerschlagen.  Nur
noch  die  kurzen  Linien  zwischen  Arras  und  dem  Kanal
von  La  Bassee  und  von  der  See  bis  nördlich  Ypern  waren
intakt.  Tausende  von  Quadratkilometern  an  Bodenfläche,
  teilweise  vom  Krieg  bisher  noch  unberührtes  Land
von  großer  Fruchtbarkeit,  waren  dem  Feinde  entrissen,
wichtige  Straßen  und  Eisenbahnen  waren  durchbrochen
oder  lagen  unter  dem  Feuer  unserer  Geschütze;  bei  Chäteau-Thierry
  war  unsere  Stellung  auf  wenig  mehr  als  60  Kilometer
  an  Paris  herangerückt,  das  schon  seit  dem  Beginn
unserer  Frühjahrsoffensive  aus  einem  weittragenden  Geschütz:
  beschossen  wurde.  Allein  an  Gefangenen  hatten
unsere  Feinde  seit  Beginn  der  Offensive  mehr  als  200  000
Mann  eingebüßt;  die  von  uns  eroberten  Geschütze  erreichten
  die  Zahl  von  28oo.

In  Paris  stieg  die  Erregung  auf  einen  Siedepunkt,  wie
er  seit  den  ersten  Septembertagen  des  Jahres  1914  nicht
mehr  erreicht  worden  war,  Zum  erstenmal  wieder  hörten
die  Pariser  das  dumpfe  Rollen  des  Schlachtendonners,  zum

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