Die  amerikanischen  Truppen

damals  ihre  Rettung  zu  verdanken.  Sie  allein  machte  es
dem  General  Foch  möglich,  dem  deutschen  Vordringen
nach  den  überraschenden  Erfolgen  der  ersten  Angriffstage
  in  dem  Bogen  Noyon—Chäteau-Thierry—Reims  nicht
nur  zähen  Widerstand  entgegenzustellen,  sondern  auch
zu  energischen,  wenn  auch  zunächst  erfolglosen  Gegenangriffen
  zu  schreiten.  Bei  diesen  Gegenangriffen  trat
an  der  neuen  Front  nordwestlich  von  Chäteau-Thierry  am
7.  Juni  zum  erstenmal  eine  geschlossene  amerikanische
Division  in  Erscheinung.

Die  Gegenangriffe  des  Feindes  verstärkten  sich  nach
unserem  Vorstoß  vom  9.  Juni  südlich  von  Noyon.  Schon
am  II.  Juni  führten  hier  die  Franzosen  mit  starkem  Aufgebot
  und  großem  Einsatz  auch  von  Tanks  und  Schlachtfliegern
  einen  wuchtigen  Gegenschlag,  der  uns  am  12.  Juni
stellenweise  zurückdrängte  und  uns  Gefangene  und  Geschütze
  abnahm,  jedoch  alsbald  zum  Stocken  gebracht
wurde.

Die  Lage  blieb  also  auch  nach  dem  gewaltigen  Schlag
der  dritten  Offensive  unentschieden.  Das  Ziel  und  der
Zweck  unseres  Angriffs  —  Ziel  und  Zweck,  die  allein
dieser  größten  militärischen  Aktion  aller  Zeiten  und  den
ungeheuren  Opfern,  die  sie  uns  auferlegte,  Sinn  und
Berechtigung  geben  konnten  —  waren  auch  mit  der
Erstürmung  des  Damenweges  und  unserem  Vorstoß  von
der  Ailette  bis  zur  Marne  nicht  erreicht.  Weder  war  die
mceralische  Widerstandskraft  unserer  Gegner  gebrochen,

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