Rückgıng  der  Wirkung  des  U-Bootkrieges

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Ablieferungen  im  Jahre  Igı7  auf  I  123  000  Tonnen  und
im  ersten  Halbjahr  ıg18  allein  auf  763000  Tonnen.  Noch
viel  stärker  war  die  Steigerung  des  Schiffsbaues  in  den  Vereinigten
  Staaten.  Das  dort  aufgestellte  Schiffsbauprogramm
sah  nicht  weniger  als  2693  Einheiten  mit  einem  Raumgehalt
von  insgesamt  16  305  000  Bruttotonnen  vor.  Davon  wurden
In  den  ersten  acht  Monaten  des  Jahres  1918  277  Schiffe
mit  1637000  Bruttotonnen  abgeliefert,  während  der
gesamte  Schiffsbau  der  Vereinigten  Staaten  im  Jahre
1913  erst  31  Schiffe  mit  190  000  Bruttotonnen  geliefert
hatte.  Im  ganzen  Jahr  1918  lieferten  die  Werften  der  Welt
I  866  Schiffe  mit  einem  Raumgehalt  von  5  557  000  Bruttotonnen
  ab,  also  eine  Flotte,  die  derjenigen  Deutschlands
  vor  Kriegsausbruch  gleichkam.  Von  den  Neubauten
des  Jahres  1918  kamen  mehr  als  3  Millionen  Tonnen  auf
die  amerikanischen  Werften  und  1628000  Tonnen  auf
die  englischen  Werften.  Nachdem  der  U-Bootkrieg  nicht
innerhalb  des  ersten  Jahres  die  von  ihm  erwartete  Wirkung
herbeigeführt  hatte,  war  es  unseren  Gegnern  gelungen,  mit
diesen  gewaltigen  Anstrengungen  der  Schiffsbautätigkeit
ein  beachtenswertes  Gegengewicht  zu  schaffen.  Die  Behinderung
  und  Schädigung,  die  Wirtschaft  und  Kriegführung
unserer  Feinde  durch  den  U-Bootkrieg  erlitten,  fiel  auch
jetzt  noch  schwer  ins  Gewicht;  abgesehen  von  der  empfindlichen
  Einschränkung  der  Zufuhren  an  Nahrungsmitteln,
Rohstoffen  und  Kriegsmaterial  jeder  Art  für  England  und
seine  europäischen  Verbündeten,  nahm  die  durch  den

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