Die  Entscheidung

Frage  öffentlich  Stellung  zu  nehmen,  sei  unberechtigt,  wir
betrachteten  aber  im  Gegensatz  zu  der  englischen  Auffassung
  Belgien  als  eine  der  Fragen  im  Gesamtkomplex
der  Fragen  und  müßten  es  ablehnen,  in  der  belgischen
Frage,  „sozusagen  als  Vorleistung“,  Erklärungen  abzugeben,
  die  uns  binden  würden,  ohne  die  Gegner  auch
nur  im  geringsten  festzulegen.  Was  unsere  Friedensbereitschaft
  anlange,  so  könnten  wir  uns  genau  die  Worte
des  Herrn  Asquith  zu  eigen  machen,  daß  die  Tür  für
Schritte  in  der  Richtung  eines  ehrenvollen  Friedens  nicht
zugeschlagen  sei.  Aber  die  Vorbedingung  für  einen  Gedankenaustausch
  sei  ein  gewisses  Maß  von  Vertrauen  in
die  gegenseitige  Anständigkeit  und  Ritterlichkeit;  solange
jede  Eröffnung  von  der  anderen  Seite  als  ‚Friedensoffensive“
  und  als  Falle  aufgefaßt  und  denunziert  werde,  sei
nicht  abzusehen,  wie  ein  zum  Frieden  führender  Gedankenaustausch
  eingeleitet  werden  könne.  „Ohne  solchen  Gedankenaustausch
  wird  bei  der  ungeheuren  Größe  dieses
Koalitionskrieges  und  bei  der  Zahl  der  in  ihm  begriffenen
auch  überseeischen  Mächte  durch  rein  militärische  Entscheidungen
  allein  ohne  alle  diplomatischen  Verhandlungen
ein  absolutes  Ende  kaum  erwartet  werden  können.“
Der  aus  dieser  Rede  haftenbleibende  Eindruck  war
Der  Staatssekretär  hat  bekannt,  daß  trotz  der  glänzenden
Erfolge  unserer  Offensive  ein  Ende  des  Krieges  nicht  abzusehen
  ist,  daß  rein  mAlitärisch  der  Krieg  überhaupt
nicht  zu  Ende  geführt  werden  könne,  daß  hierzu  vielmehr

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