Ermordung  Generalfeldmarschalls  v.  Eichhorn

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was  das  von  uns  ursprünglich  verlangte  Bataillon  für
Moskau  bedeute.

Am  Vormittag  des  gleichen  Tages  hatte  ich  meinen
türkischen  Kollegen  Ghalib  Kemal  Bey  besucht  und  ihm
zugesagt,  daß  ıch  den  Abend  bei  ihm  in  einem  kleineren
Kreise  verbringen  werde.  Wir  hatten  auf  seinen  Vorschlag
  verabredet,  die  Tatsache,  daß  ich  zu  ihm  kommen
würde,  geheimzuhalten.  Kurz  vor  der  verabredeten
Zeit  erhielt  ich  von  einer  russischen  Seite_die  Mitteilung,
es  sei  bekannt,  daß  ich  zur  türkischen  Gesandtschaft
fahren  wolle;  unterwegs  werde  ein  Anschlag  auf  mich
verübt  werden.  Die  Herren  meiner  Umgebung  baten
mich  dringend,  die  Warnung  ernst  zu  nehmen.  Ich  fügte
mich  widerstrebend  und  blieb  zu  Hause.  Gleich  nach  elt
Uhr  knallten  Gewehrschüsse  und  wurde  Alarm  geschlagen.
Es  war  ein  Überfall  auf  den  Lettenposten  am  Gafrteneingang
  unseres  Gebäudes  versucht  worden.  Etwa  eine
Stunde  später  wurde  aus  der  gleichen  Ursache  nochmals
alarmiert.

‚In  den  nächsten  Tagen  häuften  sich  die  Mitteilungen,
daß  ein  Anschlag  auf  mich  persönlich  und  auf  das  Gebäude
der  deutschen  Vertretung  geplant  sei.  Die  Sowjetregierung
verstärkte  nicht  nur  ihre  Wachen  —  allerdings  durch
zweifelhafte  Rotgardisten,  da  die  Lettenregimenter  nach
der  Front  abgezogen  wurden  —,  sondern  entzog  mir  auch
mit  peinlicher  Sorgfalt  jede  Veranlassung,  dienstlich  meinen
Bau  zu  verlassen.  Herr  Tschitscherin  besuchte  mich,

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