Die  Entscheidung

Möglichkeit,  cinem  kaum  abgeschlossenen  Angriff  alsbald
neue  Schläge  von  nıcht  geringerer  Wucht  folgen  zu  lassen.

Schon  wenige  Tage,  nachdem  wir  in  die  Siegfriedstellung
eingerückt  waren,  ging  der  Engländer  beiderseits  der  von
Arras  und  P£ronne  nach  Cambrai  führenden  Straßen  mit
neuen  Angriffen  schwerster  Art  vor  und  machte  der
Franzose  einen  neuen  heftigen  Vorstoß  zwischen  Ailette
und  Aısne  in  der  Richtung  auf  Allemant,  der  einen  Keil
zwischen  die  Siegfriedstellung  und  unsere  Linien  am
Chemin  des  Dames  zu  treiben  drohte.  Gleichzeitig  führten
—  am  12.  September  —  Amerikaner  und  Franzosen  einen
starken  Angrıff  gegen  unseren  östlich  der  Maas  auf
St.  Mihiel  vorspringenden  Frontteil  aus.  Die  feindlichen
Berichte  sprachen  hier  zum  erstenmal  von  einer  Beteiligung
einer  „amerikanischen  Armee“;  nicht  weniger  als  tausend
Tanks  sollen  hier  gegen  uns  eingesetzt  worden  sein.  Die
schon  seit  langer  Zeit  von  unserer  Heeresleitung  ins  Auge
gefaßte  Räumung  der  vorspringenden  „Michelstellung“
erfolgte  nun  unter  dem  Druck  dieses  Angriffs,  und  wenn
auch  der  feindliche  Plan,  die  in  dem  Bogen  von  St.  Mihiel
stehenden  Truppen  durch  den  Angriff  von  beiden  Seiten
her  in  die  Zange  zu  nehmen  und  abzukneifen,  nicht  gelang,
so  konnten  die  Feinde  die  Eroberung  dieser  seit  dem  September
  IQI4  von  uns  gehaltenen  Stellung  als  großen  Sieg
verkünden  und  sich  einer  großen  Beute  an  Gefangenen
und  an  Material  rühmen.

Am  18.  September  begannen  dann  die  entscheidenden

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