Nachtrag

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Weise,  die  jeden  Gedanken  an  eine  wenige  Wochen  zuvor
versuchte  englische  Friedens-Initiative  vollkommen  ausschließt.
  Der  Bericht  des  russischen  Geschäftsträgers  ergibt
  weiter,  daß  man  dem  deutschen  Schritt  mit  großem
Unbehagen  und  starkem  Mißtrauen  gegenüberstand.  Man
stand  unter  dem  Eindruck,  Deutschlands  Absicht  sei,  ‚‚die
Alliierten  ineine  Prüfung  der  Friedensbedingungen  Deutschlands
  hineinzuziehen“.  Das  wollte  man  vermeiden.  Auf
der  andern  Seite  glaubte  man,  ‚die  deutsche  Anfrage  nicht
gänzlich  unbeantwortet  lassen  zu  können,  da  man  befürchtete,
  dadurch  die  Stellung  der  deutschen  Regierung
im  eignen  Lande  zu  befestigen  und,  was  noch  wichtiger
ist,  die  schon  ohnehin  reichlich  verwerfliche  Agitation  in
Rußland  zu  stärken,  in  dem  Sinn,  daß  England  direkt  die
völlige  Vernichtung  Deutschlands  wünsche  und  Rußland
und  die  andern  Verbündeten  mitziehe“.  Aus  diesen  taktischen
  Erwägungen  heraus  wurde  beschlossen,  daß  die
englische  Regierung  durch  ihren  Botschafter  in  Madrid
folgende  Antwort  geben  solle:

„Die  Regierung  Seiner  Majestät  wäre  bereit,  eine  Mitteilung
  entgegenzunehmen,  welche  die  deutsche  Regierung
  ihr  über  den  Frieden  abzugeben  wünsche,  und
diese  Mitteilung  mit  ihren  Verbündeten  zu  beraten.“

Das  war  weniger  als  nichts.  Es  war  die  Bestätigung
dafür,  daß  auf.  der  Seite  Englands  und  seiner  Verbündeten
keine  Geneigtheit  bestamd,  in  zweiseitige  Verhandlungen
einzutreten  oder  irgendwelche  Bedingungen  zu  präzisieren,

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