—  S  Gegen  die  Schunoͤliteratur.  —

Bekä  literatur  geben  ortan  selb
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Grüne  Dolksbücher,

von  denen  die  ersten  beiden  Hefte  bereits  Gerschienen  *  Die  übrigen  erscheinen
in  Abständen  von  8  bis  14  Tagen.  —  Sandelt  zunächst  um  ansgezeich
uete  Werke  lebender  Schriftnellkr.  deren  Inhalt  allen  Anforderungen  en  vrecht
die  vom  Standpunkt  unserer  Partei  in  Hinblick  auf  unsere  parteipolitif
volitischen,  nationalen,  geistigen  und  sittlichen  Bestrebungen  gestellt  wer  n
mußten.  Einige  Werke  sind  als  Perlen  der  deutschen  Literatur  anzusprechen,
sämtliche  im  slestümmli  esten  Ton  geschrieben  und  für  Stadt  und  Land  —  besonders
  auch  für  das  Land  —  E——  sie  dürfen  in  keiner  Vereins,  —
Guts-,  rik=  und  sonstigen  Volksbücherei  fehlen.  Der  weitesten  Verbreitung
dieser  Volksbücher  sind  45  dadurch  die  Wege  geebnet,  daß  sie  in  neutralem
Gewander  erscheinen,  denn  als  Verlag  zeichnet  der  von  uns  eingerichtete  „Verlag
  der  Grünen  Bolksbücher“,  Berlin  SW  11.

Sämtliche,  übrigens  inhaltlich  —-  Bände  erscheinen  im  grünen
Umschlage,  von  Künstlerhand  geschmackvoll  illustriert,  einige  Hefte  sind  auch
imhaltli  illustriert  —.  Für  jeden  Band  haben  wir  einen  Einheilspreis  von
nur  1  M.  lestgesett.  26  Uummern  hönnen  zum  Abonnementspreise  von  nur
25  Ma.,  52  mmern  zum  Abonnemenlspreise  von  nur  50  Mk.
werden!  Versandkosten  (bei  Voreinsendung  des  Betrages  schtungsweis  einzusenden)
  trägt  in  jedem  Falle  der  Besteller.

Derzeichnis  der  ersten  Griünen  Dolksbücher.

1:  Marienbu  Erzählung  von  Kurt  Kühns.  J2  Seitk'.

Ein  1  lichtes.  packendes  Bolksbuch  aus  der  schwersten  Zeit  der  Ordenseimer,
aus  den  furchtbaren  Tagen  von  Tannenberg.  Der  Orden,  das  Deurschtum  der  Ostmark,
  die  Ostmark  sehen  vor  sich  die  riesengroße  Gefahr  völliger  z;  W“
Doch  finden  sich  echt  deutsche  Männer  und  Frauen,  Helden,  êß  rechte,  die  —
höchster  Not  nicht  weichen  und  wanken  und  lieber  nerben.  als  volnische  **

8  fallen  wollen;  fie  halten  durch  im  Todesmute  der  Verzweillung  ie  pr
escheFnife  #

e  Erzählung  enthältt  deutliche  Hinweise  der  Handlung  auf  die
likrieges  und  der  Gegenwart.
Nr.  2:  Ritkter,  Tod  und  Teufel.  Von  Askan  Schmidt.  Etwa  80  Seiten.
Eine  Erzählung,  in  der  sich  Ernst  und  Humor  zu  einem,  man  kann  fast  fagen
„Kunstwerk'“  zusammensindet,  ftellenweise  ein  etwas  weher  Humor,  der  unter  Tr
Echt  und  unter  Lachen  weint.  —  Es  ist  ein  Epiegel.  der  dem  Leser  vorgehalten  wird:
So  haft  du  einma  gefühl.  gedacht,  Lehanen:  Kleinlichkeit  und  Größe  aberacer
Gine  Erinnerun  tschlands  große  Zeit,  die  doppelt  vahe  geht  durch  die  undc.

wußte  und  —  unbeab'chtigte  Anregung  der  Ueberlegung  und  des  Bergleiches
von  einst  und  ltetzt.

Nr.  3:  Um  Oflafrikas  deutsche  Erde.  Von  E.  Trott-Helge,  Misdroy.
Nr.  4:  Aus  der  Zeit  der  Langen  Kerle.  Von  Ottokar  Stauf  von  der
March,  Wien.  48  Seiten.  Ein  Buch  glänzenden  Zumors.

Nr.  5:  Stille  Helden.  Von  Havon  Waldevyer-Hartz.  28  Seiten.  Giner
wahren  Begebenhe#sk  nacherzählt  von  dem  weitbekannten,  Au  enden  Marineschriftneer
Erzähler  von  Seegeschichten  und  Verfasser  eindrucksdo  istorischer  Romane.

Nr.  6:  Das  Elfenkrönlein.  Märchen  von  Ottokar  Stauf  von  der
March,  Wien.  48  Seiten.  Illustriert.  #n  wundervolles  Marchen
seltenster  Art  und  stimmungsvollsten  Inhalts  aas  altdeutscher  Kalserzeit-Nr.

  7:  Die  flerbende  Heimak.  Erzählung  aus  der  Gegenwart  von  MaxTaube.

Nr.  8:  Der  Sdelsparkakist.  Von  H.  v.  Waldeyer-=  1:  artz.  Sehr  zahlr.  Illustr
Eine  unglaubliche  Geschichte,  die  aber  den  AUnspruch  erhebt,  sehr  ernst  genommen
  zu  werden.  ne  ausgexeichnete  Satire  auf  die  Gegenwarr.

Nr.  9:  Thule.  Von  Ottokar  Stauf  von  der  March.

Ein  merkwürdiges  Buch,  das  uns  in  volkstümlichem  Plauderton  in  die  Urzeit
der  Germanen  führt.  in  packenden  Schilderungen  die  tragischen  Vorgänge  und  Glanzgiten
  unlerer“  großen  Vergangenheit  darstellt  und  uns  die  Perlen  altgermanischer

iteratur  zeigt.
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