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das  Volk  hineingetragen  worden.  Das  kann  nur  behaupten,  wer  mit  dem
Volk  und  namentlich  mit  dem  kämpfenden  Heer  in  der  Zeit  des  Krieges.
leine  Fühlung  hatte.  Wer  von  uns  allen  hat  von  unseren  Feldgrauen
an  der  Front  keine  Wutausbrüche  gehört  Über  die  amerikanischen  Grawaten,
  über  die  amerikanischen  Giftgase,  über  den  amerikanischen  Stachel.
drabt  und  über  die  amerilanischen  Fliegerl

Die  Erregung  gegen  Amerika  war  urecht  und  elementar  und
—  das  sage  ich  auch  heute  und  auch  hier  —:  sie  war  berechtigt.  Die
amtlichen  Stellen  haben  sie  nicht  ausgestachelt;  sie  hatten  es  gar  nicht
nötig,  sie  aufzustacheln.  Ich  habe  lange  genug  in  amtlichen  Stellen  gearbeitet
  und  kann  sagen:  wenn  wir  Üüberhaupt  in  der  Erregung  des  Wolkes
gegen  Amerika  etwas  getan  haben,  so  haben  wir  diese  Erregung  zu
dämpfen  gesucht  zu  gewissen  Zeiten,  wo  es  aus  politischen  und  zwingenden
Gründen  notwendig  und  richtig  erschien.  Denn  die  Dolitik  ist  ein  un.
sentimentales  Geschäft,  sie  darf  nicht  mit  Erregung  gemacht  werden.  Die
Dolitik  kann,  wenn  es  in  ihren  Kreis  paßt,  Massengefühle  benügen,  aber
sle  darf  sich  nicht  von  ihnen  beherrschen  lassen.  Sie  muß,  wenn  es  darauf
ankommt,  auch  gegen  den  Strom  schwimmen  können.  Das  wußten  wir
alle,  die  wir  die  Geschäfte  zu  leiten  hatten,  und  ich  glaube,  sagen  zu
können:  in  Sachen  Amerikas  hat  die  Reichsleitung  nach  diesen  Grundsäven
  gehandelt.  So  schwer  uns  die  in  ihrem  Wesen  unneutrale  Haltung
Amerikas  in  unserm  Kampf  aus  Leben  und  Tod  belastete,  hat  die  Reichsleitung
  sich  doch  ein  klares  Bild  davon  gemacht,  was  der  Eintrit.t
der  Vereinigten  Staaten  in  den  Krieg  für  uns  bedeuten
  würde.  Ich  persönlich  bin  stets,  wo  sich  die  Gelegenheit  dazu  gab,
der  viel  verbreiteten  Meinung  entgegengetreten,  daß  die  Hilfe,  die  das
formell  noch  neutrale  Amerika  unseren  Feinden  gewährte,  auch  bei  einem
Eintritt  Amerikas  in  den  Krieg  nicht  gesteigert  und  Übertroffen  werden
könnte.  Ich  habe  das  fur  falsch  gebalten  und  habe  das  immer  mit
großem  Nachdruck  ausgeführt.  Ich  habe  auf  Grund  meiner  Kenntnis  der
amerikanifchen  Hilfskräfte  diese  Auffassung  in  den  vertraulichen  Beratungen
mit  der  Obersten  Heeresleitung  und  mit  der  Seekriegsleitung  genau
edenso  bekämpft,  wie  hier  in  diesem  Saale  bei  den  Beratungen  des  Haupt.
ausschusses  des  Reichstags.  Ich  habe  schon  im  März  1916,  als  ich  noch
als  Reichsschatsekretär  für  den  damals  verhinderten  Staatssekretär  des
Innern  v.  Delbrück  eintreten  mußte,  diesen  Gesichtspunkt  stark  unterstrichen.
Ich  habe  damals  gesagt:  Eigenfinnig  und  stolz,  wie  der  Amerikaner  ist,
wird  er,  wenn  es  zum  Kriege  kommt,  auch  alles  daran  setzen,  daß  der
Krieg  so  zu  Ende  geführt  wird,  daß  wir  zu  Boden  liegen.  Ich  habe
diesen  Standpunkt  auch  in  der  Beratung  vom  31.  August  1916  im  Großen
Hauptquartier,  deren  Protokoll  in  den  Händen  des  Ausschusses  ist,  nachdrücklich
  vertreten,  edenso  in  einer  für  die  Oberste  Heeresleitung  bestimmten
Niederschrift,  in  der  ich  ausführte:

Die  Schwierigkeiten,  mit  denen  heute  die  Geldaufnahme  der

Entente  in  Amerika  zu  kämpfen  hat,
—  Schwierigkeiten  waren  vorübergehend  eingetreten  —

werden  sallen,  wenn  es  zum  Bruch  mit  den  Vereinigten  Staaten

kommt.  Dann  werden  die  Vereinigten  Staaten  das  ganze  Gewicht

ihrer  durch  den  Krieg  außerordentlich  gesteigerten  Finanzkraft  auf

seiten  der  Entente  in  die  Wagschale  werfen.  Dazu  kommt,  daß  Amerika

auch  seine  bisherige  Mmitionserzeugung  zwelfellos  noch  sehr  erheb.

lich  zu  steigern  vermag.  Einer  jährlichen  Flußftahlerzeugung  von  etwa

14  Millionen  Tonnen  in  Deutschland  stebt  in  den  Vereinigten  Staa