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gen  Krieg  beenden  soll,  um  so  viel  näher'ge—

kommen:

Ich  unterstreiche  den  letzten  Sas  doppelt,  weil  der  Herr  Neferent  ihn  in.
seinem  einleitenden  Referat  bei  der  Wiedergabe  der  unmittelbar  voraus
gehenden  Sätze  der  Botschaft  nicht  mit  vorgelesen  hat.  In  diesem  Sat
werden  die  unerhörten  Kriepys  ziele  der  Entente,  von  denen
Wilsen  ausdrücklich  mitteilt,  daß  sie  der  Entente  als  die  unumgänglichen
Bedingungen  einer  befriedigenden  Lösung  erscheinen  —  Bedingungen.  sounerhört,
  daß  sie  für  jedes  nicht  niedergebrochene  Volk  unannehmbar  sein
mußten  als  solche  bezeichnet,  durch  die  man  der  Erörterung  des  Friedens
  so  viel  näher  gekommen  seil

Was  wir  erwartet  hatten  und  erwarten  mußten,  war,  daß  der  Dräsident
  Wilson,  wenn  er  ehrlich  den  Frieden  herbeiführen  wollte  und
außerdem  für  dieses  Geschäft  das  notwendige  Verständnis  für  unsere  Lebensinteressen
  hatte,  nun  der  Entente  zu  verstehen  gab,  wie  auch  neutrale
Staatsmänner  angenommen  haben:  diese  Bedingungen  machen  jeden  Frieden
unmöglich.  Der  Präsident  war  aber  der  Ansicht,  daß  wir  mit  durch  diese
Antwort  der  Entente  dem  Frieden  näher  gekommen  seien.  Daraus  mußte
für  uns  der  Eindruck  entstehen:  Dank  dem  Gott,  der  uns  vor
diesem  Friedensvermittler  dewahrt  hat!  —  Das
ist  der  erste  Dunkt.

Ich  erinnere  weiter  daran,  daß  in  der  Borschaft  des  Dräsidenten
Wilson  der  Sat  vorkam:

Ich  halte  es  zum  Beispiel
ganz  nebensächlich,  wie  man  etwa  über  ein  Butterbrot  und  ein  Ei
spricht  —

ich  halte  es  zum  Beispiel  für  ausgemacht,  daß  die  Staatsmanner

überhaupt  darin  übereinstimmen,  daß  es  ein  einiges,  unab.

hängige.s,  selbständiges  Polen  geben  sollte.
Hleich  darauf  sprach  er  von  der  Notwendigkeit,  allen  großen  Nationen.
zu  denen  natürlich  auch  die  Dolen  gehören,  einen  direkten  Ausgang
zur  See  zu  geben,  wo  dies  durch  Gebietsabtretungen  nicht  möglich  sei,
durch  die  Neutralisierung  der  Zugänge  unter  allgemeiner  internationaler
Garantie,  —  die  wir  ja  jetzt  im  Frieden  von  Versailles  glücklich  bekommen
  haben.

Also  nicht  mir,  daß  Wilson  die  unerhörten  Kriegsziele  der
Entente  allgemein  als  diskutabel  behandelte,  sie  jedenfalls  nicht  als
ein  Hindernis  zum  Frieden  ansah,  —  er  nahm  in  einem  für  Deurtschland
ganz  besonders  empfindlichen  Einzelpunkt  seinerseits  eine  dezidierte  Stel.
lung  für  eine  Lösung  ein,  die  für  ein  nicht  niedergeworfenes  Deutschland
schlechthin  unannehmbar  war.  Es  ist  bei  der  Vernehmung  des  Grafen
Bernstorff  davon  die  Rede  gewesen  —  Graf  Bernstorff  hat  es  ja  mit
einem  kleinen  Lächeln  bestätigt,  —  Herr  Wilson  habe  von  den  Verhältnissen
  in  unseren  Ostmarken  und  in  Polen  keine  Ahnung  gehabt.  Ich
nehme  an,  das  dies  richtig  ist.  Sonst  würde  ich  Wilson  als  den  größten
Kriegsverlängerer  allein  wegen  dieser  Aeußerung  bezeichnen.  Selbst  wenn
er  keine  Ahnung  von  den  Verhältnissen  hatte,  über  die  er  in  einem  so
wichtigen  Akt,  wie  in  dieser  Botschaft  vom  22.  Jamar,  über  unsere-Köpfe
  hinweg  sich  aussprach  und  festlegte,  so  sage  ich  noch  einmal:  Dank
dem  Gott,  der  uns  vor  diesem  Friedensvermitt
ler  bewahrt  hat!

Ich  habe  nie  begriffen,  und  ich  werde  es  nie  begreifen,  daß  diese
Senatksbotschaft  Wilsons  von  dieser  und  jener  Seite  als