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meinem  Eintreten  für  den  W.Boot-Krieg  zu  bestärken,  so  waren  es  die
weiteren  Nachrichten,  die  aus  Amertka  zu  uns  herüberkamen,  vor  allem  die
Senatsbotschaft  vom  22.  Januar.  Vor  allem  diese  Senatsbotschaft
hat  mich  in  der  leberzeugung  bestärkt  und  mußte  mich  in  dieser  Ueberzeugung.
hestärken,  daß  auf  des  Dräsidenten  Wilson  Hilfe  für  die  Herbeiführung
eines  für  uns  annehmbaren  Friedens  nicht  zu  rechnen  sei,  ja  sie  hat  mich
zu  der  Leberzeugung  gebracht,  die  sich  später  so  fürchterlich  bewahrheitet
hat  —  später,  als  im  Oktober  1918  die  Sache  des  Friedens  in  die
Hände  des  Dräsidenten  Wilson  gelegt  wurde  —,  daß  diese  Sache  in
Wilsons  Händen  für  uns  zu  einem  Verhängnis  ausschlagen  müßte.  Ich
für  meine  Person  bin  deshalb  auch  gegenüber  dem  neuen  Anerbieten  des
Prüäsidenten  Wilson  in  der  Depesche  des  Grasen  Bernstorff  vom  28.
Januar  skeptisch  gewesen,  um  so  mehr,  als  es  mir  gänzlich  unwahrscheinltich
  erschien,  daß  der  Dräsident  Wilson  und  die  amerikanische  Regierung
damals  nicht  bereits  über  unseren  Beschluß,  am  1.  Februar  den  U-Boot.
Krieg  zu  eröffnen.  unterrichtet  gewesen  seien.  Lesen  Sie,  bitte,  das  Buch
des  Herrn  Gerard.  In  diesem  Buche  wird  ausdrücklich  berichtet,
daß  Perr  Gerard  nach  dem  vielbesprochenen  Bankett  vom  6.  Januar  be
stimmte  Nachrichten  darüber  bekommen  habe,  daß  der  Beschluß  über  die
Eröffnung  des  A-Boot-Krieges  gefaßt  sei,  und  daß  er  diese  Nachricht  nach
Amerika  weitergegeben  habe.  Das  eröffnet  Perspektiven,  Möglichkeiten,
von  denen  hier  noch  nicht  die  Rede  war,  Möglichkeiten,  daß  dieser  Vor
schlag,  der  am  28.  Januar  1917  einging,  überhaupt  nicht  ernst  gemeint
war,  Möglichkeiten,  daß  uns  hier  eine  Falle  aufgebaut  würde,  Möglichleiten,
  die  jedenfalls  von  diesem  Ausschuß  nicht  ganz  ignoriert  werden
dürfen.  Ich  habe  allerdings  dem  Versuch,  diesen  letzten  Faden  aufzunehmen,
nicht  widersprochen.  Ich  kann  nur  sagen,  daß  ich  Herrn  v.  Bethmann
selten  in  einer  solchen  innerlichen  Erregung  gesehen  habe  wie  am  Abend
des  28.  Januar,  als  sich  diese  leise  Aussicht  eröffnete,  doch  noch  zum
Frieden  zu  kommen.  Und  das  ist  auch  begreiflich.  Derienige,  der  in  erster
Linie  die  Verantwortung  trug  für  das,  was  nun  geschah,  mußte,  wenn
er  so  ehrlich  dem  Frieden  zustrebte,  trotz  aller  gegenteiligen  Einwände,
die  sich  ihm  schließlich  auch  aufdrängen  mußten,  —  er  konnte  gar  nicht
anders,  als  nochmals  eine  Probe  aufs  Exempel  zu  machen,  nochmals  Gelegenheit
  zu  geben  zu  einer  letzten  Nachprüfung,  nochmals  eine  legte
Türe  zu  öffnen.  um  zu  sehen,  ob  nicht  gegenlber  all  den  anderen  Eindrlicken
  dennoch  die  Möglichkeit  bestehe,  aus  dem  Kriege  heraus  zum
Frieden  zu  kommen.

So  erklärt  sich  das  DTelegramm,  das  am  29.  Zan.  abgeschickt
worden  ist.  Dieses  Telegramm  hat  zu  keinem  Ergebnis  geführt.  Wir  haden
  ja  hier  vorgestern  am  Eingang  Auseinandersetzungen  darüber  gehört,
wie  der  damalige  Reichskanzler  Herr  v.  Bethmann  Hollweg  eigentlich
bätte  prozedieren  und  eingreifen  müssen.  Wir  haben  die  Frage  des  Herrn
Drofessor  Bonn  an  den  Grafen  Bernstorff  gehört,  ob,  wenn  Herr  v.  Beth
mann  nur  einige  Nuancen  anders  telegraphiert  bätte,  ob  dann  Wilson  so
oder  anders  geantwortet  hätte.

Meine  Damen  und  Herren,  es  ist  sehr  schwer,  sich  den  Kopf  dieses
sehr  komplizierten  Präsidenten  Wilson  zu  zerbrechen.

Was  stand  in  unserer  Antwort?

Erstens  unsere  Friedensbedingungen;  unsere  Friedensbedingungen,  von
denen  jedermann  anerkennt,  daß  sie  sehr  mäßige  waren,  daß  sie  gar  nicht
in  Vergleich  mit  den  Ententebedingungen  standen,  bei  deren  Formulierung
wir  auch  keinen  Gebrauch  gemacht  haben,  von  dem  NRate  des  Heeirn