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Diese  Dinge  machen  wir  aber  unter  uns  aus;  die  brauchen  wir
nicht  nach  außen  zu  tragen  .  Flammacherei  mache  ich  nicht  mitl
Das  können  wir  nicht  brauchen!

Das  war  die  Situation,  in  der  die  materiellen  Wirkungen  des  #-Boot#
Krieges  ihren  Höhepunkt  erreichten,  in  der  aber  auch  schon  jene  inneren
Gegenwirkungen  anfingen,  von  denen  noch  sehr  viel  zu  sprechen  sein  wird.
Nicht  heute.  Ich  weiß,  daß  der  Ausschuß  das  nicht  wünscht,  ich  werde
deshalb  beute  kurz  darüber  hinweggehen.  Aber  spätert

Ich  habe  damals  schon  vor  diesen  Gegenwirkungen  ernstlich  gewarmt.
Ich  habe  im  unmittelbaren  Anschluß  an  die  soeben  verlesenen  Ausführungen
  gesogt,  und  zwar  zu  den  Herren  Sozialdemokraten  gewendet,  die
nach  Irieden  riefen:

Ich  möchte  den  Frieden  sehen,  den  Sie  uns  heute  bringen
lönnen.  Wir  milssen  sehen,  daß  die  Franzosen  heute  erklären,
wen  sie  uns  Elsaß-Lothringen  und  womöglich  das  linke  Rheinufer
nehmen,  das  sei  keine  Annexion,  denn  das  gehöre  ihnen  von  KRechts
wegen;  daß  sie  eine  Entschädigung  aller  der  Schäden  haben  wollen,
die  sie  durch  den  Krieg  erlitten  haben,  denn  das  sei  keine  Kriegs.
emschädigung,  sondern  eine  „ZZzivilrechtliche  Entschädigung“.  Für  eine
solche  „zivillrechtliche  Entschädigung“  ist  ihnen  das  Saarre  vier  gevade
  gut  genug.  Es  find  französische  Sozi.alisten,  die
solche  Ansichten  vertreten.

Das  babe  ich  unseren  Sogialisten  damals  zugerufen.  —

Diese  Art  von  Frieden  odne  Annexion  und  Entschädigung  können  Sie

vielleicht  heute  haben.  Aber  ich  mache  einen  solchen  Frieden  nicht

mit;  da  gehe  ich  lieber  nach  Hause  und  traure  in  Sack  und  Acsche.

Ich  habe  im  Anschluß  daran  dam  einen  Artikel  des  Senators
  Humber  t  zitiert,  der  mir  damals  die  Situation  richtig  zu  beleuchten
  schien  und  den  Sie  heute  gewiß  nicht  ohne  Bewegung  anhören
werden.  Der  Senator  Humbert  bat  damals  geschrieben:  *

Solchen  Kriegsmethoden  —  wie  den  deutschen  —  muß  man
Friedensbedingungen  entgegenstellen,  die  aus  demselben  Geist  hervorgegangen
  und  mitleidlos  sind.  Deutschland  muß  also  wieder  heraue
geben,  was  es  gestohlen  hat;  es  muß  alles,  was  es  zertrümmert  hat.
den  Wert  nicht  nur  in  Geld,  sondern  in  natura  erstatten.  Deutsch.
land  muß  wiedergutmachen.  Seine  Bergwerke,  seine  Fabriken,  scine
Werften  werden  uns  umsonst  Kohlen,  Stahl,  Schienen,  Lokomotiven,
Waggons,  Maschinen  liefern  müssen.  Es  wird  arbeiten,  um  uns  die
Grundlage  des  Wohlstandes,  die  es  zerstören  wollte,  wiederzugeben.
Dorthin,  wo  Deutschlands  Heere  von  Dlünderern  ihre  Verwülstungen
auslbten,  wird  es  jährlich  Arbeiterkontingente  senden  müssen,  die  dort
eine  dem  abgeschafften  Militärdienst  entsprechende  Leistung  zu  vollbringen
  haben  werden.  Wir  werden  als  Sklaven  die  NRasse  von
Sklaven  behandeln,  die  davon  träumt,  das  Weltall  wrannisch  zu
beherrschen.

Das  ist  der  Friede,  habe  ich  binzugefügt,  den  Sie  (die  Sosialdemotraten)
  beute  haben  können,  und  das  ist  der  Friede.  den  wir  nicht
haben  wollen.

Das  war  am  30.  April  1917.  Konnte  ich  ernster  sprechen?  Konnte
ich  eindringlicher  sprechen!  Habe  ich  Ihnen  damals  hier  im  Ausschuß
nicht  unser  Schicksal  vorgezeichnet,  das  mentrinnbar  wurde,  wem  wir  zu
manken  und  zu  schwanken  anfingen?