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Und  der  Strauß  wär'  aus  dem  Garten,
wenn  ihr  etwa  darnach  fragt.

An  der  Tür  dann  sollt'  ich  warten,

ob  ihr  mir  auch  ctwas  sagt.

Und  hübsch  grüßen  sollt'  ich  jeden
und  ganz  still  sein,  wenn  man  spricht,
und  recht  deutlich  sollt'’  ich  reden,
aber  schreien  sollt’  ich  nicht.

Doch  ich  sollt’  mich  auch  nicht  schämen;
denn  ich  wär'  ja  brav  und  fromm,
nur  vom  Kopf  das  Mützel  nehmen,
wenn  ich  in  das  Zimmer  komm'.

Wenn  mir  cins  was  geben  wollte,
sollt'  ich  sagen:  Danke  schön!
Aber  unaufbhörlich  sollte

ich  nicht  nach  der  Torte  sehn.

Und  hübsch  langsam  sollt'  ich  essen;
stopfen  wär'  hier  gar  nicht  Brauch,
und  —  bald  hätt'  ich  es  vergessen,

gratulieren  sollt'  ich  auch.

Julius  Lohmeher.

12.  Was  man  mit  dem  Stiefelknechte  spielen  kann.

Das  war  ein  böser  Regentag  gestern.  Da  mußten  die
Kinder  in  der  Stube  spielen.  Aber  sie  hatten  gar  keine  Spielsachen.
  „Ich  weiß  was,“  rief  Hermann  auf  cinmal,  „ich  mach'
mir  einen  Wagen.“

Da  holte  er  sich  aus  der  Kammer  den  Stiefelknecht  und
drehte  ihn  um.  Wilhelm  legte  eine  Schwefelholzschachtel
darauf,  die  sollte  weggefahren  werden.  Der  Stuhl  war  das
Warenhaus.  Immer  andere  Sachen  fanden  sie,  die  ihr  Wagen
tragen  konnte:  den  Stubenschlüssel,  einen  kleinen  Korb,  einen
Hausschuh  und  ein  Taschentuch.  So  spielten  sie  eine  lange  Zeit.

Heinrich  Scharrelmann.