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4.  einen  Schnurrbart  an  der  Nasen,
auf  dem  Kopfe  einen  Helm  —
sonst,  wenn  die  Trompeten  blasen,

ist  er  nur  ein  armer  Schelm.
Friedrich  Güll.

14.  Musik  auf  dem  Hofe.

Horch!  Musik  ist  auf  dem  Hofe.  Der  alte  Orgelspieler  ist
wieder  da.  Er  ist  blind.  Als  er  noch  jung  war,  da  hat  er  auch
den  Sonnenschein,  die  Häuser  und  Straßen  und  die  Bäume  und
Blumen  sehen  können.  Nun  kann  er  schon  viele  Jahre  nichts  mehr
erkennen  und  muß  von  einem  Kinde  geführt  werden.  Mit  seiner
Drehorgel  zieht  er  von  Hof  zu  Hof  und  spielt  lustige  und  traurige
Stücklein.  Da  öffnet  sich  bald  hier  ein  Fenster,  bald  dort.  Die
Nachbarsleute  schauen  auf  den  Hof  und  hören  zu.  In  dem  Fabrik—
saale  des  Hinterhauses  sind  viele  junge  Mädchen  fleißig  bei  der
Arbeit.  Sie  haben  den  Orgelspieler  auch  gehört  und  singen  nun
alle  zu  dem  Spiele  der  Orgel.

Was  fällt  aber  aus  den  Fenstern  herunter  auf  den  Hof?
Kleine  Papierpäckchen  sind  es.  Die  mitleidigen  Zuhörer  schenken
dem  blinden  Manne  eine  kleine  Gabe  für  seine  Lieder.  Das
Mädchen  sammelt  alles  ein  und  gibt  das  Geld  dem  Orgelspieler.

Wer  ist  aber  am  lustigsten  auf  dem  Hofe?  Das  sind  die
Kinder.  Sie  wandern  im  Kreise  umher  und  singen  zu  dem  Liede
des  Orgelspielers.  Oder  sie  hüpfen  um  ihn  herum,  wenn  er  ein
Tänzchen  spielt.

Nur  zu  bald  nimmt  der  Blinde  seine  Orgel  auf  den  Rücken
und  wandert  zum  nächsten  Hofe.  Da  begleiten  ihn  die  Kinder  und

sagen  ihm  heimlich,  er  möchte  bald  wiederkommen.
Arno  Fuchs.

15.  Die  Mutter.

1.  Mütterlein,  sprich,
warum  liebst  du  dein  Kindlein  doch  so  inniglich?
Aber  die  Mutter  spricht:
„Das  weißt  du  nicht?
Weil's  fromm  ist  allzeit,
nicht  weint  und  nicht  schreit,