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III.  Im  Sommer.

55.  Sommerzeit.

Sommerzeit,  heiße  Seit!

Sonne  brennt  wohl  weit  und  breit;

aber  Gott  schickt  milden  Regen,

schüttet  alles  Feld  voll  Segen,

schenkt  den  Schnittern  volle  Ahren,

Brot  genug,  uns  all'  zu  nähren.

Kinder,  merkt  es,  Gott  ist  gut,

daß  er  so  am  Sommer  tutl!  Wilhelm  Hev.

56.  Der  Sommer.

Im  Sommer  sind  die  Tage  länger  als  im  Frühling.  Die
Sonne  scheint  oft  so  heiß,  daß  die  Erde  ganz  trocken  wird.  Alles
sehnt  sich  nach  Regen.  Da  verdunkelt  sich  der  blaue  Himmel.  Bilitze
zucken  durch  die  Luft;  der  Donner  rollt,  und  ein  frischer  Regen
erquickt  Menschen,  Tiere  und  Pflanzen.  Die  Sonne  strahlt  wieder
in  neuem  Glanze.  Alles  wächst  nun  noch  einmal  so  schnell.  In
den  Gärten  reifen  Stachel=  und  Johannisbeeren.  Kirschen  und
Erdbeeren  röten  sich.  Die  Mäher  mähen  das  Gras  auf  den  Wiesen,
und  die  Schnitter  schärfen  die  Sichel,  um  das  reife  Getreide  auf