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werden  ausgegraben  und  in  den  Keller  gebracht.  Im  Walde  findet
man  Eicheln,  Eckern  und  Haselnüsse.  Der  Landmann  pflügt  seinen

Acker  und  sät  Korn  und  Weizen  für's  künftige  Jahr.
Hessisches  Lesebuch.

Das  Caub  verwelkt,  die  Schwalbe  flieht,
der  Landmann  pflügt,  die  Schneegans  zieht,
die  Traube  reift,  die  Kelter  rinnt,  «

der  Apfel  lockt,  der  Herbst  beginnt.

August  Hoffmann  von  Fallersleben.

84.  Der  Apfelbaum  im  Herbste.

Der  Apfelbaum,  das  ist  ein  Mann!

Kein  andrer  gibt  so  gern  wie  der.

Im  Winter,  wenn  man  schüttelt  dran,

da  gibt  er  Schnee  die  Fülle  her;

im  Frühling  wirft  er  Blüten  nieder;

im  Sommer  herbergt  er  die  Finken;

jetzt  streckt  er  seine  Zweige  nieder,

die  voller  Frucht  zur  Erde  sinken.

Drum  kommt  und  schüttelt,  was  ihr  könnt;

ich  weiß  gewiß,  daß  er's  euch  gönnt.
Robert  Reinick.

85.  Vom  schlafenden  Apfel.

1.  Im  Baum,  im  grünen  Blättchen,
hoch  oben  sich  ein  Apfel  wiegt,
der  hat  so  rote  Bäckchen,
man  sieht's,  daß  er  im  Schlafe  liegt.

2.  Ein  Kind  steht  unterm  Baume,
das  schaut  und  schaut  und  ruft  hinauf:
„Ach,  Apfel,  komm  herunter!
Hôör’  endlich  doch  mit  Schlafen  auf!"

3.  Es  hat  ihn  so  gebeten;
Zlaubt  ihr,  der  wäre  aufgewacht?
Er  rührt  sich  nicht  im  Bette,
sicht  aus,  als  ob  im  Schlaf  er  lacht.