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.  Da  kommt  die  liebe  Sonne
am  Himmel  hoch  daherspaziert.

„Ach,  Sonne,  liebe  Sonne,
mach  du,  daß  sich  der  Apfel  rührt!“

Die  Sonne  spricht:  „Warum  nicht?“
und  wirft  ihm  Strahlen  ins  Gesicht,
küßt  ihn  dazu  so  freundlich;

der  Apfel  aber  rührt  sich  nicht.

Nun  schau,  da  kommt  ein  Vogel
und  setzt  sich  auf  den  Baum  hinauf.
„Ei,  Vogel,  du  mußt  singen;

gewiß,  gewiß,  das  weckt  ihn  auf!“

Der  Vogel  wetzt  den  Schnabel
und  singt  ein  Lied  so  wundernett
und  singt  aus  voller  Kehle;

der  Apfel  rührt  sich  nicht  im  Bett.

Und  wer  kam  nun  gegangen?

Es  war  der  Wind,  den  kenn’  ich  schon,
der  kübt  nicht,  und  der  singt  nicht,
der  pfeift  aus  einem  andern  Ton.

Er  stemmt  in  beide  Seiten  die  Arme,
bläst  die  Backen  auf

und  bläst  und  bläst,  und  richtig,

der  Apfel  wacht  erschrocken  auf  —

und  springt  vom  Baum  herunter

grad  in  die  Schürze  von  dem  Kind;

das  hebt  ihn  auf  und  freut  sich  und  ruft:
„Iceh  danke  schön,  Herr  Windl!“

Robert  Reinick.

86.  Zwei  NRätsel.

Ich  sah  ein  Büblein  kerngesund,
mit  frischen,  roten  Wangen,

mit  einem  Köpschen  kugelrund
hoch,  hoch  am  Baume  hangen.