V.  Im  Wirnter.

103.  Winterszeit.

Winterszeit,  kalte  Zeit!

Aber  Gott  schenkt  warmes  Kleid:
dichten  Schnee  der  kahlen  Erde,
warmes  Wollenfell  der  Herde,
Federn  weich  den  Dogelscharen,

daß  sie  keine  Not  erfahren;
Menschen,  Haus  und  Herd  auch  euch.
Tobt  ihn,  der  so  gnadenreich!

Wilhelm  Hey.

104.  Der  Winter.

Im  Winter  sind  die  Tage  am  kürzesten  und  die  Nächte
am  längsten.  Nur  wenige  Stunden  steht  die  Sonne  des  Tages
über  der  Erde.  Die  ganze  Natur  ist  tot  und  stille.  Während
des  Winters  ist  es  oft  sehr  kalt.  Die  Menschen  ziehen  jetzt
wärmere  Kleider  an;  die  Stuben  werden  geheizt.  Die  Vögel
nähern  sich  in  dieser  Jahreszeit  oft  den  Wohnungen  der
Menschen,  um  Futter  und  Schutz  gegen  die  strenge  Winterkälte
  zu  suchen.  Das  Wasser  gefriert  vor  Kälte  und  verwandelt
  sich  bald  in  Eis.  Flüsse  und  Teiche  sind  in  dieser
kalten  Jahreszeit  oft  damit  bedeckt.