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Wie  nun  Hans  schön  spielte,  da  wurde  es  draußen  hell
und  immer  heller.  Er  schaute  zum  Fenster  hinaus  und  machte
auf  einmal  große  Augen.  An  die  Scheiben  setzten  sich  kleine
Flocken,  die  zerliefen  gleich;  und  es  kamen  wieder  andere,
und  das  hörte  gar  nicht  auf,  und  in  der  Luft  tanzten  viele
weile  Flöckchen  durcheinander.  „Es  schneit,  es  schneit!“  rief
Hans  und  sprang  vom  Spiele  auf.  Er  hatte  gerade  eine  schöne
Brücke  gebaut,  die  stieß  er  in  der  Eile  um  und  lief  ans  Fenster.
Hei,  das  sah  lustig  aus!

Hans  zappelte  an  Händen  und  Fühen.  „Jetzt  darf  ich  in
den  Hof  gehen!“  bat  er.  Der  Vater  erlaubte  es.  Rasch  ging
es  nun  hinaus.  Da  hängten  sich  die  Flocken  an  die  Jacke,
an  die  Mütze,  eine  setzte  sich  sogar  auf  die  Nase,  das  krabbelte.
Hans  fing  einige  Flocken  mit  den  Händen  auf,  die  wurden
gleich  zu  Wasser.  Auf  dem  Erdboden  lagen  viele  Flocken
übereinander,  und  der  Hof  sah  ganz  weih  aus.

Hans  wollte  schon  den  Schlitten  holen,  aber  dem  Schnee
gefiel  es  noch  nicht  auf  der  Erde;  er  ging  noch  einmal  weg
und  wollte  erst  in  ein  paar  Tagen  wiederkommen.

Heinrich  Bohne.