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Osterhase:

Aber  so  mach'  doch  kein  solches  Geschrei
der  paar  lumpigen  Eier  wegen!

Tu's  ja  doch  nur  um  der  Kinder  willen  —
ganz  im  Stillen.

Bist  doch  sonst  ein  verständiges  Huhn.
Will's  ja  im  Jahr  auch  nicht  wieder  tund
Wenn  ich's  zu  Cstern  tu,

drück’'  nur  ein  Auge  zul!

Bitte,  empfiehl  mich  dem  wackern  Herrn  Hahn!
Eier  von  Zucker  und  Marzipan

würden  dir  doch  nicht  zu  legen  gelingen.

Henne:
Geht  auch  nicht  zu  mit  rechten  Dingen.

Osterhase:

Hör'  nur  der  Kleinen  Jubeln  und  Singen!
Sieh  nur,  sie  suchen  die  Eier  im  Grasl!
Geh'  und  verdirb  mir  nicht  heute  den  Spaß!

Henne:

Sei's  um  die  Kinder  denn!  Gock  und  gack!
Aber  auch  nur  für  den  Ostertag!

Julius  Lohmeher.

128.  Die  Osterceier.

Es  war  vor  dem  Osterfeste.  Da  hatten  die  Zwerge  in
ihrem  Häuschen  im  Walde  viel  zu  tun.  Sie  machten  die
Ostereier  fertig.  Der  eine  brauchte  dazu  Schokolade,  der
andere  Zucker  und  noch  ein  anderer  Marzipan.  Manche  Eier
wurden  groß,  manche  klein.  Die  Zwerge  malten  die  Eier  auch
an:  rot,  blau  oder  gelb;  einige  blieben  weib.

Die  Hühner  hatten  auch  Eier  geschickt,  die  wurden  bunt
gefärbt.