Die  Sammlung
„Aus  Natur  und  Geisteswelt

nunmehr  schon  über  600  Bändchen  umfassend,  sucht  seit  ihrem  Entstehen  dem
Gedanken  zu  dienen,  der  heule  in  das  Wort:  „Frete  Bahn  dem  Tüchltigen!“
  geprägt  ist.  Sle  will  die  Crrungenschaften  von  Wissenschaft,  Kunst
und  Technik  einem  seden  zugänglich  machen,  ihn  dabet  zugleich  unmittelbar
  im  Beruf  fördern,  den  Gesichtskreis  etwelternd,  die  Einsicht
in  die  Bedingungen  der  Berufsarbelt  vertiefend.

Sie  bietet  wirkliche  Einführungen  in  die  Hauptwissensgebiete  für
den  Unterrschtoder  Selbstunterricht  des  Saien,  wie  sle  den  heutigen
metbodischen  Unforderungen  entsprechen.  So  erfüllt  sie  ein  Bedürfnis,  dem
Skinen,  die  den  Charaktker  von  „Auszügen  aus  großen  Hehrbüchern  fragen,
nie  entsprechen  können;  denn  solche  sehen  olelmehr  eine  Vertrautheit  mit  dem
Stoffe  schon  voraus.

Sie  btetet  aber  auch  dem  Kachmann  eine  rasche  zuverläfsige  Hbersicht
  über  die  sich  heute  von  Tag  zu  Tag  weilenden  Gebieke  des  gelstigen
Sebens  in  weitestem  Umfang  und  vermag  so  vor  allem  auch  dem  immer
stärker  werdenden  Bedürfnis  des  Sorschers  zu  dienen,  sich  auf  den
Nachbargebleten  auf  dem  lausenden  zu  erhalten.

In  den  Dienst  dieser  Aufgabe  haben  sich  darum  auch  in  dankenswerter
Welse  von  Anfang  an  die  besten  Namen  gestellt,  gern  die  Gelegenbett
benuhend,  sich  an  weiteste  Kreise  zu  wenden,  an  ihrem  Teil  bestrebt,  der
Gefahr  der  „Spezlalisteung“  unserer  Kultur  entgegenjzuarbellen.

So  konnte  der  Sammlung  auch  der  Erfolg  nicht  fehlen.  Mehr  als  die
Hälfte  der  Bändchen  liegen,  bei  jeder  Auflage  durchaus  neu  bearbeilet,
bereits  in  2.  bis  6.  Auflage  vor,  insgesamt  hat  die  Sammlung  bis  setzt  eine
Verbreltung  von  weit  über  Millionen  Exemplaren  gefunden.

Alles  in  allem  sind  die  schmucken,  gebaltvollen  Bände  besonders  geeignek,
die  Freude  am  Buche  zu  wecken  und  daran  zu  gewöhnen,  einen  klelnen  Beirag,
den  man  für  Erfällung  körperlicher  Bedürfantsse  nicht  anzusehen  pflegt,  auch
für  die  Befriedigung  geistiger  anzuwenden.  Durch  den  billigen  Preis  ermöglichen
  sie  es  tatsächlich  sedem,  auch  dem  wenig  Begüterten,  sich  eine  Bücherei
zuschaffen,  die  dos  für  ihn  Wertvollste  Zus  Natur  und  Gelsteswelt’  vereinigt.

Jedes  der  melst  relch  illustrierten  Bändchen

ist  in  sich  abgeschlossen  und  einzelmn  käuflich
Jedes  Bändchen  gehestet  M.  J.20,  gebunden  M.  1.50
Giern  Tenerugsuuschläge  des  Verlages  und  der  Bochhandlungen

Leipzig,  in  Juli  1918.  B.  O.  Teubner