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2  Impf-Gesetz.  Einleitung.

sind  drei  Pockenkranke  in  dem  |
Strasse  in  Bezug  auf  die  Ansteckung  a  Do  ronlsranke  in  ein  und  derselben
in  seiner  Verdichtung  giftiger  und  wird  stärk  oh,  d.  h.  der  Ansteckungsstoff  ist
tensiven  Wirkung  auf  Individuen  stärker  wirken  di  el  eo  an  vormiktelst  dieser  inder
  Epidemie,  wenn  sie  eintritt,  den  verdorblichen  Ka  sonst  entgangen  wären.  Um
ihrer  Ausbreitung  zu  beschränken  ,  müssen  wir  die  Z  arakter  zu  nelımen  und  sie  in
möglich  vermindern.  Sie  wissen  ja,  es  gi  bt  k  lie  Zahl  der  Nichtgeimpften  soviel  als
gtunkheit;  wederdas  Impfen  noch  die  Krankheit  selbst  heat  he  ol  "  ui  gegen  diese
chutz  ist  gross,  dass  Indivi  utzt  absolut,  aber  der  relativ
haben,  doch  nicht  angesteckt  werden  können  uch  cine  gewisse  Disposition  zur  Krankheit
in  Berührung  kommen  ;  sie  werden  aber  an  estecktt  “1  auch  mit  einem  Pockenkranken
sie  mit  einer  grossen  Zahl  von  Pockenkranken  v.  ihrer  geringen  Disposition,  wenn
sind,  in  Berührung  kommen.  Also  man  wei  'n  ie  an  einem  Orte  zusammengehäuft
den  man  für  seinen  Dienst  in  einem  Diss  z.  B.  aus  Erfahrung,  dass  man  den  Wärter
und  ich  fordere  die  Gegner  auf,  hier  een-Dpital  gegen  Ansteckung  schützen  will,  —
heiten  zu  geben,  dass  man  sich  gegen  sie  in  nrond  ei  anderen  ansteckenden  Krankannähernd
  ınit  voller  Sicherheit  Aurch  a  en  sicherer  Weise  schützen  kann,  —
messener  Zeit  vorher  geschehen  ist.  Wenn  ab  Den  sichern  kann,  sofern  es  in  ange-Zeit
  geimpft  ist,  oder  der,  wenn  es  auch  nicht  s  ar  Mensch,  der  schon  vor  längerer
impft  worden  ist,  der  sich  schon  mit  Pockenkr  uk  ange  her  ist,  doch  olıne  Erfolg  gehat,
  ohne  angesteckt  zu  sein,  in  ein  Pocken-Hos  en,  aber  mit  einzelnen,  beschäftigt
wieder  geimpft  zu  werden,  so  erlebt  man  nicht  a  ommt,  ohne  vorher  sorgfältig
im  Hospital  bekommt.  Er  wird  also,  nachde  selten,  dass  dieser  Mensch  die  Pocken
steckungsstoff  nur  wenig  gefüllten  Arnos  on  er  der  Ansteckung  in  einer  mit  Autrirtem
  Ansteckungsstoff  gefillten  Atmosnhiirc  entgangen  ist,  in  dieser  mit  konzeu-Beweis
  entnehmen,  wie  gross  das  os}  FÜR  c  angesteckt.  Daraus  künnen  Sie  den
viduen,  die  noch  Ansteckungsfähigkeit  für  diese  Kr  Olchoit  hal  ist,  Kin  Zahl  der  Indizu
  verringern.  Wir  werden  ja  immer  noch  viele  Individ  eit  haben,  so  viel  als  möglich
behalten,  die,  weil  die  Schutzkraft  der  Sn  eie  nv  uen  in  der  Gesellschaft  zurückbevor
  sie  sich  wieder  impfen  lassen,  von  der  An  R%  "  Revaceination  erloschen  ist,
Denn  dass  die  Bäume  nicht  in  den  Himmel  mit  diese  16  ung  ergritien  werden  können.
dieses  Gesetz  selbst.  Von  einem  absoluten  Zwan.  y  d  Im  yachsen,  das  zeigt  Ihnen
mehr  die  Rede,  denn  der  Zwang,  wieer  nach  de  V  än  mpfung  150  schon  gar  nicht
erscheint,  ist,  wenn  Sie  so  wollen,  nichts  weiter  als  Veränderungen  der  zweiten  Lesung
gelegt  ist:  es  sind  bloss  Geldstrafen,  die  dem  Richter  je  nach  die  auf  dns  Tichtimpfen
messen  werden  nönnen:  also  der  absolute  Zwang  eistint  nicht.  Nee  nn
alles  im  Gesetz  Vorgesehene  vollständig  zur  Ausfüh  k  inet  ann
in  der  Lage,  die  eine  Hälfte  der  Gesellschaft  vorlä  As:  sommt,  so  sind  wir  doch  nur
Ball  dassde  Epidemie  ausbricht,  mifft  das  Gesetz  dann  Vorsorge  auch  für  die  andere
ke  vet  die  unter  20  Jahrens  diese  stellen  uf  durch  die  erste  Im
pluns  und  durch  die  Revaceination  am  Sole  a  echulofichtieon  Alter  d  s:  usie  m
Theil  der  männlichen  Bevölkerung  wird  dann  noch  durch  die  wieder  S  Sıcler.  TAN
in  der  Armee  für  eine  Reihe  von  Jahren  ie  wiederholte  Revaccination
nl  K  en  gegen  die  Krankheit  sichergestell  £
später  kommt,  das  überlassen  wir,  wie  gesagt,  der  H  sichergestellt.  Was
bei  einem  Ausbruch  der  Epidemie  ob  leich  7  d  in  andhan  ung  dieses  Gesetzes
besonders  beim  weiblichen  Geschle«  gleich  gerade  in  dem  späteren  Lebensalter  und
im  Militär,  revaceinit  wird,  die  Krankheit  häufig  vorkommt  Jalıre,  wie  die  Männer
in  anderer  Einwand  der  Gegner  ai  pe
Sterblichkeit  in  dieser  Krankheit  Dedönders  lade  die  Vanoinirten.  wenn  Cie  enittor  auch
ei  Versäumniss  der  Revaceination  von  der  Krankheit  ergriff  ser  a  eringere
Sterbliehkeit  zeigen,  hinfällig  seien,  weil  sie  nur  auf  ıgriffen  werden,  ine  gernae
Statistik  bernhen,  sie  sagen  nämlich,  die  Hau  Mi  St  blichl  a  en  Kichteoimpften
u  5  -  hkeit  bei  den  Nicht  ft
liegt  darin,  dass  die  meisten  Nichtgeim  on  dieser  a:  geimpitell
den,  eben  den  ersten  Jahren  De  Tintsnche  Ist  ri  nkho  1  n-  Iren  werrung
  gegen  das  Impfen  ist  doch  falsch.  Die  Haupt-Sterblichkeit  lieg  ";  od  iel  olge-Jahre,
  in  welclıem  bei  der  zarten  Konstitution  alle  Krankheiten  lei  hier  inen  vı  derbe
lichen  Ausgang  nehmen.  Deslıalb  wollen  wir  eben  die  erst  L  bei  iahre  ge  ven  Greece
Krankheit  schützen,  um  so  eine  grosse  Gefahr  von  den  armen  Kl  nen:  bz  Besen  Kieie
wir  das  in  diesem  Falle  vermögen.  Wenn  wir  viele  Leben  orhalten  kö  dur  u
dass  wir  verhindern,  dass  die  zarten  Kinder  dieses  Lebensalters  von  d  Y  Kra,  Ich  en
griffen  werden,  BO  leisten  wir  der  Gesellschaft  einen  grossen  Dienst  er  Kraul  or
ie  Erfahrung  zeigt  aber  auch,  dass  auch  die  Vorwlrfe  über  i  bliehkei
Revaceinirten  im  späteren  Lebensalter  nicht  zanz,  bin.  als  sie  erscheh  u
Gerade  die  Erfahrungen  in  München  und  in  Drosden  haben  es  bewiesen  mittelst  sorgfältiger
  Beobachtung  der  verschiedenen  Fälle,  dass,  wenn  bei  cinem  Revaceinirten  der