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änderungen,  nach  denen  beide  Sprachen  sich
bildeten,  mir  immer  klarer  vortraten,  die  Ausbeute
  tiglich  bedeutender  wurde.  Anfangs  hatte
ich  die  Zahl  der  aus  dem  Latein:  in’s  Deutsche
übergegangenen  Wörter  viel  grösser  gehalten
und  danach  auch  meine  Collectaneen  angelegt;
aber  bald  sahe  ich  ein,  dass  der  Stamm  der
meisten  in  der  deutschen  Sprache  zu  suchen
sei:  Von  vielen  Wörtern  glaubte  ich  zuerst  die
Wurzel  gefunden  zu  haben  und  staunte,  wenu
ich  sie  schon  von  Andern  ganz  auf  dieselbe
Weise  abgeleitet  fand.  Es  war  mir  dies  auch
stets  erfreulich,  weil  es  mich  von  der  Richtigkeit
  meiner  Forschung  und  Ansicht  überzeugte,
da  ein  so  gleiches  Resultat  nicht  Sache  des  Zufalls
  sein,  ‚sondern  nur  aus.  der'innern  Wahrheit
  des  Gegenstandes  hervorgegangen  sein  kann.
Ich  richtete  nun  meinen  Blick  auf  die  Flexion
und  das  Geschichtliche,.  da  ohne  dies  die  Wahrheit
  des  Gegenstandes  nicht  dargethan  werden
konnte.  Da  ich  sowohl  in  jenem,  wie  in  diesem
  Theile,  mauches  Neue,  oder  wenig.  Beachtete

  gefunden  zu  haben  ‚glaube,  so  wage  ich