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  eine  sulche  Abstammung.  Sei  es  auch,  dass  die  Griechen
die  thörichte  Meinung  von  Autochthonen  hatten,  wo  in  jedem
Lande  die  Menschen  wie  Pilze  gewachsen  sein  sollen,  so  können
  wir  heute  nach  so  viel  geistvollen  Untersuchungen  über  die
persische  und  indische  Sprache  ihr  doch  keinesweges  mehr  huldigen.
  Denn  wollte  man  auch  der  Meinung  mancher  Philosophen
  folgen,  welche  das  menschliche  Geschlecht  nach  den  verschiedenen
  Stämmen  von  verschiedenen  Urältern  ableiten,  so
würde  man  doch  keinesweges  so  weit  gehen  dürfen,  jedem  einzelnen
  Lande  ein  besanderes  Menschengeschlecht  zu  geben,
sondern  wenigsteng  die  Völker  caucasischen  Stammes,  zu  dem
alle  Euröpser  gehören,  von  Asien  aus,  wohin  Sagen,  Geschichte,
Pflanzen-  und  Thiernamen,  und  besonders  die  Sprachen  zeigen,
durch  deren  Studium  ein  neues  Licht  für  die  Geschichte  aufgegangen
  ist,  .einwandern  lassen  müssen.  Wenn  nach  den  Untersuchungen
  son  Wahl,  Herrn  von  Hammer  und  Frank,
über  persigche  Sprache  eine  solche  Menge  ähnlicher  Wörter.
im  Persischen  und  Deutschen  sich  zeigt,  dass  fast  der  Ste  Theil
des  persischen  Sprachschatzes  germanisch  ist,  und  die  grösste
Ähnlichkeit  ig  den  Infinitirendungen  —  griften,  greiffen,  porsiden,
  forschen  etc.  Statt  findet,  wenn  man  nicht  übersieht,  dass
die  Trennung  dieser  germanischen  Völker  vom  asiatischen  Mutterlande
  an  4890  Jahre  her  sein  mag,  dass  in  Persien  viele
Wörter  durch  die  mannigfaltigen  Eroberungen,  Umwälzungen
und  Einwaudernngen  verloren  oder  verändert  worden  sein  müssen,
  80  derf  man  wohl  die  Verwandschaft  beider  Völker  nicht
abläugnen  ,  wenn  auch  die  historischen  Werke  der  Alten  davon
schweigen.  Die  @ermanoi  des  Herodot,  wie  gering  nian  dies
such  in  neuerer  Zeit  hat  auechlagen  wollen,  sind  also  gewiss
eben  a0  weuig  bedeutungaloa,  als  der  Name  Armenien,  in  welchem
Lande  die  Kreuziehrer  Friedrichs  Barbarossa  zu  ihrem
Ersteunen  könwohuer  fanden,  die  eine  der  baierschen  ähnliche
Sprache  redeten.  Auch  zeigen  die  von  Busbeck  in  seinen