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des  griechischen  machen  wollen.  Dass  die  frühern  Römer  des
Griechischen  unkundig  waren,  darüber  sprechen  sich  läteinische
  Schriftsteller  oft  aus,  und  ich  will  nur  Gellius  15,  30
hier  anführen:  Auth  waren  Grieöhen  hieht  im  Staude,  das
lateinische  f  auszusprechen,  was  aus  einerRede  Citero’s  pro
orat.  Fundanio  Quinct  L.  1,  6.  sich  ergiebt.  Wäre  das  Griechische
  ein  :Grundbestandtheil  der  lateinischen  Sprache‘  gewesen,
  so  würde  es  sich  bei  dein  nachher  mächtigen:  Einfluss
griechischer  Bildung  und  bei  der  Erziehtng  der  römischen
Jugend  durch  Griechen  behauptet  haben,  so  dass  die  lateihische
  Sprache  dann  unmöglich  so  von  der  griechischen  abweichen
  könnte.  Schon  durch  den  Accent  unterscheidet  sich  die
lateinische  Sprache  wesentlich  von  der  griechischen,  ih  weleher
  eine  Menge  orytona  und  perispomera  sich  finden,  ‚während
  jene  in  mehrsylbigen  Wörtern  den  Ton  hie  auf  der  letzten
  Sylbe  hat.  (Quinct.  L.1.  c.  10.  5.  Est  autem  in  omni
voce  utique'  acuta,  Sed  nungüam  plus  una,  nec  ultima  unguam.
Dio  med.  p.  425.  Acutus  apud  Latinos  duo  tantum  loca  tenet,
penultimum  et  antepenultirmum.  )  Aber  auch  die  deutsche  Sprache
  hat  in  ihren  mehrsylbigen  Wörtern  den  Ton  fast  nie  äuf  der
End-,  sonderu  vorzugsweise  auf  der  Stammsylbe;  hiezu  kommt,
dass  in  den  ältesten  lätein.  Gediehten  die  Quantität  gleichfalls
  vom  Attent  abling.  Achtet  ıhan  duf  das  Alles,  so  wird
man  finden,  dass  viele  Wörter,  welche  man  früher  vom  Griechischen
  ableitete;  vom  Deutschen  stammen.  So  leitete  mar
pater  und  mater  von  sarno  und  untno  ab,  und  achtete  nicht
darauf,  dass  pater:  den  Ton  auf  der  vorletzten,  nerno  auf  der
letzten  Sylbe  habe,  dass  das  er  kurz,  ‘70  lang  sel  —  jenes  also
pdt£r,  dieses  narno  zu  bezeichnen  sei.  Wenn  man  noclt  erwägt;,
  dass  frater  wohl  von  Bruder,  aber  nicht.  von  aösA@og
kommen  könne  (denn  poarwp  und.  yeargia  hat  doch.  schon
eine  zu  fern  liegende  Bedeutung),  so  wird  man  wohl  auch  auf
andere  Grade  der  Verwandschaft;  und.  also  auch  pater.  licher