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Ein  Zusammenhang  aller  dieser  Sprachen  lässt  sich  guch
bei  den  Zahlwörtern  nicht  verkennen;  aber  dennoch  wird
man  zugeben  müssen,  dass  unter  allen’  sich  die  lateinische
und  die  germanischen  am  nächsten  stehen,  besonders  wenn
man  erwägt,  dass  im  Latein  das  q  vor  v-gar  nicht  ausgesprochen
  wurde,  spndern  nur  die  Verwandlung  des  %  in  den
Consonant  v  bewirkte,  wo  dann  (g)Fatvor  und  fedwor  und
(g)Vin(g)Ve  und  fynf  ganz  zusammenfallen.  Die  Entstehung
des  Wortes  zehen  —  decem  erklärt  sich  auch  am  besten
aus-  dem  Altdeutschen  und  Gothischen,  wo  es  tas  -  hend
heisst,  nämlich  der  alte  Artikel  tAai,  die  —  und  hend
Hände,  nämlich  die  beiden  Hände  oder.  10  Finger,.  nach  denen
  man,  wie  noch  heute  die  Kinder,  zählte,  woher  auch
das  ganze  Decimalsystem  entstanden  ist.  Auch  die  lateinlschen

  Zeichen  deuten  darauf  hin.  vV  ist  die  eine  ausgebreitete

  Hand,  statt  WW  und  X  —  eigentlich  X  —  zeigt

di2  beiden  ausgestreckten  Hände.  Aus  taikend  ward  durch
Zusammenziehung  im  Deutschen  tez,  und  durch  das  Streben
einen  Zischlaut  zuzufügen:  zehend  —  zehn,  Im  Latein  ward
der  tiefe  Kehlhauch  %  verwandelt  in  c  oder  k,  so  dass  also
decem  entstand.  Hieraus  lassen  sich  auch  die  übrigen  Zahlen
  von  zwanzig  an  erklären,  wenn  man  bedenkt,  -  dass  das
alte  c  eigentlich  das  griechische  „7  war,  und  daher  auch
leicht  in  g  überging,  weshalb  man  auch  bald  vicesimus,  bald
vigesimus  schreibt.  Es  bedeutet  also: