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Nach  diesen  Voraussetzungen  können  wir  wohl  annehnien,
  dass  auch  die  lateinische  Sprache  den  Artikel  hinten
angehängt  hat,  so  dass  das  us  —  is  —  a  —  um  wahrscheinlich
  der  Artikel  ist;  daher  fällt  zs  im  Vocat.  der  2ten  fort,  und
es  wird  filius,  Ali,  Tullius,  Tulli  etc.  bleibt  aber  in  deus,  weil
es  bier,  da  das  Wort  von  Teeut  kommt,  zum  Stamme  gehörte.
Auch  in  der  3ten  Declination  ist  das  Anhängen  des  Artikels
  mehr  oder  weniger  sichtbar.  Ganz  deutlich  ist:  es  in
folgenden  Wörtern,  wo  die  Sylbe  #s  nur  angehängter  Arlikel

  ist:

pisc-is,  Fisch;  Schwedisch  mit  unbestimmtem:  Artikel  en
|  fisk,  mit  bestimmtem  Artikel  fisk-en.

turr  -i8,  Thurm;  Engl.  tor  und  towr.

canab-ıis,  Hanf.

sinap-  is,  Senf.

strigül-  is,  Striegel.

In  anderen.  Wörtern  verschmilzt  das  s  mit  dem  vorher-,
gehenden  Buchstaben;  so  in  folgenden:
reg,  Recke;  mit  dem  "Artikel  Teg-8  =  ret.
leg,  Gothisch  iage  (Gesetz);  mit  dem  Artikel  leg-s  =  ler.
radic,  Rettich  (Schwed.  rattiku);  mit  dem  Art.  radic-s  =

radir.
cale,  Kalk;  mit  dem  Artikel  cale-s  =  calk.
frug,  Frucht;  mit  dem  Artikel  frug-s  =  frur.
F-arc,  Burg;  mit  dem  Artikel  arc-s  —  araz.

Bei  anderen  Wörtern  erhielt  sich.  das  s  des  Artikels,
es  ward  aber  der  vorhergehende  Consenant  weggeworfen.
dent,  Schwed.  tand,  Zahn;  sollte  heissen  dent-s,  statt

dens.
noct,  Nacht;  sollte  heissen  noc$-s,  statt  nor.
seget,  Saat;  sollte  heissen  seget-s,  statt  seges.
anat,  Ente;  sollte  heissen  anat-s,  statt  anas.
virtut,  Wehrthat;  sollte  heissen  viriut-s,  statt  virtus.