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corpor  ,  Kötper;  solite.  heissen  corpor-s,  statt  corpus.
leper,  Läufer;  sollte  heissef  lener-s,  statt  lepus.

Bei  anderen  fiel  das  s  weg,  besonders  wenn:  ste  sich
auf  eine  Äquida  endeten:
nomen,  Namen;  sollte  heissen  zomen-»,  statt  nomen.
sol  (Schwed.  sol;  mit  best.  Art.  soler);  sollte  heissen  sole.
honor,  hohe  Ehr;  sollte  heissen  honor-s,  Atatt-  konor.
honos.

Da  die  einen  von  hozors  den  Buchstaben  r,  andre  .#
wegliessen,  so  entstand  bei  diesen,  wie  bei  anderen  Wörtern,
  die  doppelte  Form  or  und  os.

Bei  manchen  Wöftern  ward  der  Schluss  des  Stammes  und
Artikel  im  Nom.  weggelassen:
cord,  Herz  (Schwed.  hjert,  mit  bestimmt.  Art.  hjert-at);'
sollte  heissen  cord-s,  statt  cor.
homin,  goman;  sollte  heissen  homin-s,  statt  dessen  heisst
es  blos  komo  etc.

So  entsteht  also  fruct-us,  vent-us,  pisc-is,  veh-a
(Weg  —  alte  Form).  Auch  er  kann  es  bisweilen  sein,  wo
es  nicht  das  zusammengezogene  —  wair  —  vir  Ist.  Der
Artikel  hat  in  den  verschiedenen  ge.manischen  Sprachen  so
mannichfaltige  Formen:  sa,  ther,  thie,  se,  the,  thes,  hin,  den,
de,  der,  die,  das,.  dass  diese  Endungen  in  us,  er,  e  etc.
nicht  auffallen  können.  Und  wenn  in  unsern  und  den  alten
germanischen  Sprachen  diese  Anhängung  des  Artikels  oft
sehr  verwischt  ist,  so  kann  sie  es  im  Latein  gleichfalls  sein.
So:  viel.  aber  ist  gewiss,  dass  die  alte  lateinische  Declination
eine  grössere  Ähnlichkeit  mit  dem  Gothischen,  als  mit,  dem
Griechischen  hat.  Es  würde  zu  weit  führen,  hier  alle  alte
gotliischen,  fränkischen  und  sächsischen  Declinationen  durchzunehmen,
  wo  ein,  den  heutigen  germanischen.  Dislecten  und
selbst  unserm  in  dieser  Hinsicht  noch  am  besten  ausgestat-