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verba  kiguida  stammt  aus  dieser  Quelle,  indem  nämlich  statt
des  &amp;,  um  eine  Härte  zu  vermeiden,  das  o  herausgeworfen
wurde,  so  ward  aus  oT&amp;E)iw  —  otellow  —  vTeltu  —  0TEAD,
von  gaiiow  —  garlon  —  gavio  =  gpavwo.  Doch  erhielt
sich  auch  hier  das  co  bisweilen,  wie  in  zeilo  —  KEA00  ;
Bari,  Barınow.  Vielleicht  stammt  das  ‘=  oder  x@  des
Perfects  von  dem  ursprünglich  angehängten  &amp;yw.

Man  darf  also  wohl  annehmen,  dass  die  Anhängungen
des  lateinischen  Yerbi,  durch  welche  modi  und  tempora  gebildet
  werden,  von  Hilfsverben  herrühren;  und  in  der  That
finden  wir  in  den  germanischen  Sprachen  alle  jene  Anhängungen
  des  lat.  Verbi  als  eigentliche  Verda.  Es  ist  daher
nöthig,  hier  das  Haupthilfswort  sein  in  allen  germanischen
Dialecten  darzulegen.

(Siehe  die  Tabelle.)
Für  den  oft  vorkommenden  Begriff  des  Seins  haben  also
die  germanischen  Sprachen  mehrere  Stämme,  nämlich
'sigan  —  sein.
wesan  —  wesen.
beon.  —  be  —  vielleicht  auch  Bian.
rare  —  Ääre  —  er.

In  unserer  hochdeutschen  Sprache  finden  sich  davon
noeh  einzelne  Formen.  Von  sigan  —  sein  —  stammt  der
Infin.  ein  Theil  des  Indie.  Praes.  sind,  seid,  sind,  der  ganze
Conjunctiv  Praes.  und  der  Imperativ.  —  Von  wesan  haben
wir  noch  gewesen,  janwesend  etc.

Von  deon,  be  hiaben  wir  nur  noch  bin  und  bist,  dagegen
  hat  die  englische  Sprache  noch  das  be  und  deez,  weil
diese  Wurzel  besonders  dem  sächsischen  Stamme  angehörte.

Das  in  den  nordischen  Sprachen  so  häufig  vorkommende
äre,  er  scheinen  wir  verloren  zu  haben;  allein  wir  besitzen
eg  noch,  nur  nicht  ohne  den  Biasehauch.  Es  stammt  nämlich
  davon  unser  war,  wäre  und  währen.  Auch  nahmen  die