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treten,  einige  verschwinden,  andere  hervorgehen.  Andere
werden  von  Cäsar,  Tacitus  und  Plinius  genannt,  andere
  zur  Zeit  der  Völkerwanderung  und  Carl  des  Grossen.
Unglücklicherweise  war  es  auch  den’  Römern  nicht  eingefallen,
  Sprachproben  mitzutheilen,  und  nur  hie  und  da  können
wir  von  einem  eigenen  Namen  oder  einzelnen  Worte  Schlüsse
machen.  Bei  der  Anführung  der  einzelnen  Wörter,  als  der
Biegung  derselben,  haben  wir  schon  gesehen,  welch  eine
grosse  Ähnlichkeit  das  Latein  und  Gothische  mit  einander
hstten,  daher  man  also  wohl  annehmen  muss,  dass  einer
der  italischen  Stämme  ein  den  Gothen  verwandter  gewesen
ist.  Daher  erklärt  ea  sich  denn  auch,  warum  in  den  scendinavischen
  Sprachen  so  viel  ähnliche  Wörter  mit  dem  Latein
  sich  finden,  die  unser  Deutsch  nicht  einmal  hat.  Denn
dass  das  südliche  Schweden  von  Gothen  bevölkert  worden
ist,  beweist  Name  und  Sprache;  nur  möchte  die  Zeit,  wo
es  geschah,  eine  frühere  sein,  als  250  nach  Christo,  wo  unter
  Odin  oder  Wodan  dieses  Volk  in  Scandinavien  eingedzungen
  sein  sell.  Denn  sollte  unter  dem  von  Tacitus
erwähnten  Ulixes  (Odysseus),  wie  man  es’  gewöhnlich
will,  Odin  oder  Wodan  verstanden  werden,  so  müsste  die
wahre  oder  erdichtete  Existens  desselben  in  eine  frühere
Zeit  gesetzt  werden,  und  es  würde  auf  diese  Weise  auch
die  Besetzung.  Schwedens  durch  Gothen  in  eine  ältere  Zeit
fsllen.  Die  Wörter,  welche  im  Scandinarischen  und  Latein
eich.  ähnlich  und  im  Deutschen  weniger  gebräuchlich:  sind,
will  ich  hier  anfäahren.
adstergo  affsiryka,  eabstraho  affdraga,  aeyuor  aege,  ac
och,  acus  agne,  aestware  adaesart.
carus  kaer,  candela  kindel,  elivus  kleif,  claudo  stuta,  co-'
pia  köping,  orepo  skraeppa,  corvus  korp.
femina  feima,  ferula  ferla,  Rabrum  biaest,  follis  boll,
„foetus  foed  und  forter,  ferre  bere.