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bekannt  wurden  und  deren  Götter  annslımen  oder  die  ihrigen
  mit  anderu  ausländischen  verglichen  und  vertauschteın,
kamen  auch  In  die  Sprache  immer  mehr  Bestantiheite,  die
eich  nicht  aus  dem  Germanischen  erklären  lassen.  Auch  die
andern  italischen  Volksstätiime.  Mehmen  von  Etruskern  gewiss
vieles  und  else  atich  mmiches  nas  ihrer  Sprache  an,  ja  D  euıster
  *)  Etruria  regal,  1,  21.  meint,  dass  sich  die  ettusclsche
  Sprache  in  viele  Theile  gespalten  uid  auch  die  osclHsche
  Sprache  nur  ein  Dialeet  derselben  sel.  Ja  Dionys.
Halic.  1,  29.  versichert,  dass  in  alten  Zeiten  Bateiner,  Ausoner
  und  Utibrer  von  den  Grieehen  T'yrrkeni  genannt  wurden.
  Aus  allem  diesen  ergiebt  nich  also,  dass  ein  starkes
sermatisches  Element  in  der  lateltischen  Sprache  sich  Anden

  umasste.
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AusoNe  r

Als.  ein  Hauptbestandtleil  der  lateinischen  Sprache  ward
das  Oseische,  Ausonische  oder  Opische  betrachtet,  was  gleichbedeatend
  scheint,  da  es  bei  Festus  heisst:  iz  omnibus
fere  antiquis  commentariis  scribitur  opicus  pro  osco.  Und
Niebuhr  glaubt,  dass  auch  der  Name  Folsker  und  Osker
‚derselbe  sei,  jener  nämlich  der  breitere  im  Munde  des  Volkes.
  Plinius  Ill,  5.  stellt  sie  ala  3  verschiedene  Völker  neben
  einander:  Ultra  Circejos  Volsci,-  Osci,  Ausoncs,  unde
nomen  Latii  processit  ad  Lirim  amnem.  Doch  zeigt  diese
Zusammenstellung  wenigsteus  die  Verwandschaft.  Selbst  Dichter
  betrachten  das  Oseische  als  die  Stammsprache  lialiens;
so  heisst  cs  im  Virgil.  den.  XI,  834:

*)  Biruscam  hanc  linguam  in  varıias  divisani  species,  ae  prunum
Osoam  linguam  hujus  esse  dislectum,,  primus,  qudd  sciam,  ubervo,
