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‚Sermonem  Ausonii  patrium  wmoresqua  tenebunt

Utque  est  nomen  erit,  commizti  corpore  tantum,

Subsident  Teucri,  morem  ritusque,  sacrorum

Adjiciam  etc.
Wahrscheinlich  waren  Ausoner  der  Hauptstamm  und  Opici
eine  Unterabtheilung,  Nun  war  zwar.  die  lateinische  Sprache
von  der  oscischen  verschieden,  da  es  bei  Festus  heisst:
Dösce  et  Volsce  fabulantur,  nam  Latine  nesciunt;  auch
verden  hier  und  dorthin  der  oscischen  Sprache  kundige  Leute
geschickt.  Allein  wahrscheinlich  hatte  sich  _die  lateinische
Sprache  nur  mehr  und  durch  aus  allen  Ländern  herbeiströmznde
  Einwohner  auf  eine  andere  Weise  gebildet,  hatte
aber  die  oscischen  Wurzeln  behalten.  Deun  auch  in  spätern
  Zeiten  wurden  Spiele  in  oscischer  Sprache  gehalten  *).
Von  Atella,  der  oscischen  Stadt,  hiessen  sie  fabellae  Atellanae
  Liv.  VII,  2.,  von  der  Sprache  Zudi  osci  Cic.  Fam.
VI,  1.  Ludierum  Oscum  bei  Tacit.  Nun  müssen  aber
diese  Spiele  in  Rom,  doch  verstanden  worden  sein,  weil  sich
das  Volk  an  ihnen  ergötzte,  was  ganz  unverständlichen  Geeprächen
  doch  wohl  keinen  Beifall  geschenkt  hätte.  So  können
in  Berlin  und  Hamburg  wohl  Wiener  Possen  gefallen,  wenn  auch
in  denselben  manehes  von  der  Sprache  dieser  Norddeutschen
abweicht,  ja  unverständlich  ist;  bei  einem  polnischen  oder
spanischen  ‚Stücke  würde  das  Volk  gewiss  Langeweile  empfinden.
  Auch  zeigt-die  Stelle  in  Suet.  Tiber.  45.  Hircum
vetuhım  capreis  naturam  ligurrire  die  Übereinstimmung  mit
dem.  Latein.  Manche  Gelehrte  glauben  sie  verwandt  mit  der
tuscischen,  wie  ich  schon  oben  anführte,  dass  Demster
das  Oscische  für  einen  Dialect  des  Etruscischen  hält;  und

*)  Strabo  V,  3.  "Idov  dd  Ts  os  "Ooxois  zus  to  ur  Mvoorlar
19V  ovuBißnse  Wr  ur.  ydo  "Ooxwv  Ixlshoınörer,  4  denhertog  uf
zu  naoa  vois   Pwualois‘  worte  zul  nomuara  oxmwoßursiodas  zura
za  dyasa  AUTpror.  zu  uuoloyiiadan.