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sind,  Hohenelb,  Trautenau,  Friedland,  Hirschberg,  Landshut
  etc,  und  selbst  Dörfer,  wie  Salzbrunn,  in  den  ältesten
Urkunden  deutsche  Namen  haben.  Nur  geographische  Unwissenheit,
  Mangel  an  Kenntniss  der  Localgeschichten  und
an  Sinn  für  Me:schennatur  kann  solche  Völker  zu  gerinanisirten
  Slaven  machen,  wie  es  grösstentheils  in  unsern  bistorischen
  Werken,  selbst  von  Schlözer  und  Rühs  geschah.  Aber
der  Gelehrte  beurtheilt  Völker  nnr  zu  oft  nach  sich.*)  Weil
er  auf  seinem  Stadirzimmer  mehrere  fremde  Sprachen  lernt,
meint  er,  es  werde  Völkeru  auch  so  leicht,  eine  Sprache
für  die  andere  zu  vertauschen.  Aber  man  bedenke  nur,  wie
schwer  es  ist,  einem  Volke  seine  Sprache  zu  ranben,  und
wie  mitten  unter  deutschen  Orten  Polnische  und  Wendische
sich  finden,  und  Deutsche  in  Menge  mitten  unter  Russen  und,
Polen!  Oder  glaubt  man  denn,  dass  in  Zeiten,  wo  der  Regierung
  wenig  daran  lag,  welcher  Sprache  die  kinwolıner
sich  bedienten,  wo  der  Unterrichtsmittel  —  da  man  die  Vortheile
  der  Buchdruckerkunst  noch  nicht  genoss  —  wenigere.
waren,  deutsche  Gelehrte  werden  in  Bauerhäuser  und  die
einzelnen  Hütten  des  Gebirges  gestiegen  sein,  um  Leuten,
die  mit  dem  Weiden  ihres  Viehes,  mit  Pflügea,  Säen,  Ärnten
  und  Weben  zu  tbun  hatten,  Unterricht  in  der  deutschen
Sprache  zu  ertheilen,  und  grade  in  einem  bestimmten  von
andern  sehr  verschiedenen,  aber  dem  Schwedischen  ähplichen
  Dialecte?  Wer  es  weiss,  wie  lange  in  unseren  Schulen
  junge  Leute  mit  fremden  Spracheu  oft  mit  Fleiss  und
Anstrengung  sich  beschäftigen,  ohne  bedeutende  Fortschritte
zu  machen,  ‚oder  wenigstens  ohne  zu  der  Fähigkeit  zu  gelangen,
  sich  mit  Leichtigkeit  auszudrücken,  kann  unmöglich
glauben,  dass  Menschen,  die  mit  der  Sorge  um  die  nothwendigsten
  Bedürfnisse  zu  kämpfen  haben,  es  so  leicht  zum  Spre-*)

  Der  verdiente  Worb»  hat  die  germ.  Abstammung  der  Bewohner  dieses
  Gebirgs  in  mehrernAbhandlungen  der  Schles.  Prov.-Bl.  dargethan