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wirft  auch  in  der  Sprache  Alles,  was  ihm  zu  schwer  ist,
fort,  daher  eine  Menge  ihn  belästigende  Konsonanten.  ausfallen.
  Dann  unterschieden  bei  der  Flexion  sich  beide  Sprachen
  darin,  dass  die  eine,  die  deutsche,  Alles  vorn  behielt,
die  lateinische  Artikel  und  Hilfswort  hinten  enhängte,  und
mit  dem  Worte  verschmolz,  wodurch  viele  Wörter  sich  unähnlich
  werden.  Endlich  kam  hinzu,  dass  die  deutsche  Sprache
  rein  und  unvermischt  blieb,  nach  Rom  aber  viele  andere
Völker  strömten,  die  auf  die  Sprache  Einfluss  hatten,  so
gewiss  manche  wirklich  keltische  Stämme,.  Ulyrier  und  Veneter,
  Pelasger  und  Griechen,  ja  vielleicht  auch  Iberer  und
später  sogar  Orientalen.  Da  besonders  die  Griechen  sich  in
einem  grossen  Theile  des  unteren  Italiens  angesiedelt  hatten,
so  dass  die  Masse  der  Einwohner  griechisch  war,  dieselben
aber  früher  in  Künsten  und  Wissenscha:ten  einige  Fortschritte
  machten,  als  die  Römer,  so  erwarben  sie  sich  bald
einen  grossen  Einfluss  bei  dem  mannigfaltigen  Verkehr,  der
zwischen  Rom  und  Unteritalien  Statt  fand,  auf  die  Römer.
  Griechen  unterrichteten,  schrieben  zum  Theil  in  römischer
  Sprache,  Römer  lernten  gründlicher  das  Griechische
als  ihre  Muttersprache,  und  nahmen  so  mit  griechischen  Gedanken
  auch  griechische  Wörter  und  Formen  an;  daher  kam
es,  dass  sich  die  lateinische  Sprache  so  umgestaltete,  dass
die  früheren  Verträge  nur  mühsam  verstanden  wurden.  (Po-Iyb.
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Wenn  sogar  in  späterer  Zeit,  als  die  lateinische  Spra-‚che
  vollkommen  ausgebildet  und  lange  und  viel  in  ihr  geschrieben
  war,  sie  durch  neues  Eindringen  germanischer
Stänme  doch  eine  solche  Umgestaltung  erfuhr,  dass  eine
neue  Sprache  entstand,  die  italienische,  die,  wenn  sie  auch