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wand  der  Unächtheit  verbranute;  ein  Beweis,  wie  schr  die
spätere  römische,  von  Osten  eingeführte  Religion  von  der
alten  abwich.  Schon  die  verschiedenen  Namen  der  Götter
im  Griechischen  und  Lateinischen  verrathen  anderen  Ureprung.
  Mit  dem  Götte  hätte  man  auch  den  Namen  bekommen,
  wie  es  bei  Apella  und  Hereules  etc.  geschah.  Allein
Zeus  und  Jupiter,  Kronos  und  Saturn  waren  ursprünglich
verschieden,  aber  nach  der  nähern  Bekanntschaft  der  Griechen
  und  Römer  mit  einander  wurden  die  ähnlichsten  zusammengestellt
  und  für  dieselben  gehalten.  Demnach  hatten
Griechenland  und  Rom  eigenthümliche  Mythen.  Die  späteren
  römischen  Götter  mit  den  germanischen  zusammenzustellen,
  war  schon  den  Alten  schwer,  daher  von  Cäsar  und
Tacitus  andere  deutsche.  Götter  angegeben  werden;  indem
  ein  jeder  den  germanischen  Gott  mit  dem  römischen
verglich,  der  nach  seiner  Ansicht  ihm  der  ähnlichste  schien.

Cäsar  erzählt,  dass  die  Germanen  den:  Sol,  Tacitus,
dass  sie  den  Mercur  *)  verehrten;  wahrscheinlich  meinten
‚sie  Wodar  oder  Odin,  den  Gott  des  Himmels,  der  wie.  Mercur
  zugleich  Beschützger  der  Wege  und  der  Gränzen  (von
Mark  —  die  Grünze)  war.

Bei  Cäsar  verehren  sie  den  Valcan  (nach:Schlegel’s
indischer  Bibliothek  1,  320,  vom  sanseri.  Ulka  —
‚Feuer).  Bei  Tacitus  den  Mars,  wahrscheinlich  T%kor.

Die  Luna  Cäsars  und  die  Isia  des  Tacitus  ist  wohl
Hortka,  die  fruchtbringende  Erde.  Denn  auch  die.  als  Kuh
abgebildete  Isis  bezeichnet  das  Prinoip  der  Fruchtbarkeit,
Fortpflanzung  und  Ernährung;

In  Rom  ‚bezeiehnete  der  Dienst  der  Westa.  die  Verehrang
  der  Erde  und  des  heiligen  Erdfeuers.  ‚So  wie  der  Name.
Vesta  —  Feste  —.  Erde,  so  deutet  auch  die  gause  Verehap)

  Paul  WW  Warnefried.  .de  bello  G.  VI,  17.  Wodan  sane  ipse  est,  qua
apud.  Romanos  Merourius  dicisur.