8.  107.

S.  112.
S.  113.

S.  114.

$.  114.
S.  116.

Ss.  117.
S.  119.

S..119.
S.  120.

Ss.  121.

laudo;  liuthan,  Altd.  singen.

‚elamo,  hlomon,  Altd.  ruffen.

sie,  sürn,  Altd.  schweigen.

cupiv,  hoffen.  Die  Bedeutung  des  Wünschens  und  Erwarteus
  hat  cupio  olt.

scrutor,  scruston,  Altd.  forschen.

minarı,  meinen;  denn  minarıi  h.  s.  Willen  anzeigen,  meist

im  bösen,  doch  auch  im  guten  Sinn.
Hor.  Sat.  II,  3.

Sollte  opfern  aach  von  afferre  kommen,  so  scheint  doch  das

dänische  over  mit  operor  zusammenzuhängen.

degere  von  die(s)  -  day  -  und  agere  —  seine  Tage  zubringen

  —  leben.

tango,.  tag.  tegan.  plango.  Altd.  plagen.  f,  schlagen.

voveo  —  vos  —  weihen.  (ge)weiht,  .

implico.  implici#  —  einflechten.

levo  lupfen.

Augeo,  aux  hängt  auch  mit  wachsen,  zusammen.

fateri  gehört  zu  fari.  Die  hier  gegebene  Ableitung  ist  unrichtig.

  S.  Anm.  za  106.  jJuvo  —  jut  —  ich  schütze,  Engl.

to  shut,  Schwed.  skydda.  Das  Deutsche  ist  ein  Intensivum

von  hüten  --  caveo  —  caut.  —  Der  Zischlaut  und  das  z

zeigen  die  Steigerungen;  wahrscheinlich  ward  auch  im  Lat.  j

mit  dem  Zischlaute,  wie  das  franz.  j  ausgesprochen.

orno.  Altd.  wärnen.  ausrüsten.  instruere.

Das  Ausfallen  des  2  bei  fugio  spricht  nicht  gegen  die  Ableitung

  von  Fliehen,  da  dies  im  Latein  oft  geschieht,  und

da  auch  die  causassve  Form  im  Altdeutschen  sich  findet,

nähmlich  vloukan  fugare  —  verjagen  —  fliehen  machen.

so  ist  cingo  wohl  schlinges  facies  —  facieg  Fläche.

oportere  auffordern,  oporset  me,  es  fordert  mich  auf  —

poenitet  es  peinigt«

Von  Wichtigkeit  ist  es  gewiss,  dass  die  Negation  non  —

nein,  die.  so  häufig  vorkommt,  im  Latein  und  Deutschen

übereinstimmt,  aber  nicht  mit  dem  Griech,  09  und  un;

auch  nichtmit  dem  orient.  Nh-  ]°M  ezc.;  dass  ferner  die

Verneinung  in  Zusammensetzung  in  .—  und  un.insanus  —

ungesaud  etc.  fast  gauz  gleich  ist,  und  nicht  dem  «  priva-.tivum

  entspricht.  Und  doch  betet  ein  Philologe  dem  andern

  seit  Jahrhunderten  nach,  dass.  die-lat.  Sprache  mazris
pulchrue  pulchra-filia  sei,  uud  doeh:  sucht  man  aus  allen
Himmelsgegenden  Bewohner  für  Italien,  nur  nicht  aus  dem
von  allen  Seiten  fast  einzig  mit  geringer  Aumahme  es  bezränzenden
  Deutschland,  mit  dessen  Sprache  seine  alten  Einwohner
  mehr  übereinstimmen,  als  mit  einer.anderm!  O  Macht