S.  122,

8.  122.

S.:  123.

8.  124.

5.  124.

S.  132,

S.  139,

8.  122.

Ss.  155

289

des  Vorurtheile!  Man  sage  nicht,  auch  die  andern  europ.
Völker  hätten  diese  Negationen.  Von  wen?  Von  Germanen,
  von  denen  sie  stammen,  oder  von  Römert,.  durch  welche
  sie  beherrscht  wurden.

zu  nempe;  auch  nam.  und  enim  stammen  von  namen  —  Namen,
  her.

sımul  bei  Notker  samoso,  vom  alten  sam,.  welches  den
Begriff  der  Verbindung  der  Theile  ausdrückt,  und  von  dem
auch  sammeln,  sammt,  zusammen  etc.  stammen,

post  —  altlat.  pone  ist  wohl  unser  von  —  weng  ‘auch  die
Bedeutung  sich  änderte,  wie  de  —  zu  Engl.  su,  s0  dedicare

'—  zusagen  —  widmen.

Das  ut  tempor.  und  compar.  ist  als;  imSächs,  ohne  2.  Niedersächs.
  as.  Engl.  as.  Fries.  az.  Das  lat.  us  finale  ist  also
durch  aphaeres.  aus  dass,  das’  us  temp.  durch  Herauswerfen
  des  2  aug  als  entstanden,
Zum  —  quum  —  ganz  unser  dann  —  wann.
Nach  arc.  nach  pie  —  Pech  mit  Artikel,  pios  -=  pix.
calic  Kelch  .  .  „.  .  calc-s  =  calıx.
Dieser  Artikel  hängt  sich  auch  an  die  nomiaa  propria  ;  daher
  wird  aus  dem  Deutschen  reck  —  rich,  im  Latein  rzr;
so  Orgetorix,  Eporedorix  eic.
Übrigens  sind  diese  Formen  auch  ein  Beweis,  dass  die  Wörter
  Recke,  Lage  etc.  der  deutschen  Sprache  angehören,  und
nicht  aus  dem  Latein  stammen,  weil  sie  sonst  das  s  im
Nomin.  behalten.  hätten,  da  sich  ja  viele  deutsche  Wörter
auf  diese  Weise  enden,  wie  Dachs,  Fuchs,  Flachs,  Luchs  etc.
Bei  Varro  VII,  27.  und  Lucret.  und  andern  alten  lat.
Dichtern  steht  stets  guosus  und  guyoi  für  cujus.und  cu.
Unten.,  So  stammt  auch  von.  unserm  roi4:  das  latein,  zutr-Zus,
  röthlioh.  und  rutlare.  rötheln,  zu  denen  den  Lateinern
  der  Stamm  fehlt,
Übersetzt  auch  Ulphilas  sehr  wörtlich  und  fast  sclavisch,
so  lässt  sich:  doch:  nicht  denken,  dass  en  es.  auf.  cine  solche
Weise  gethan.  hätte,  dass  er  seinen’  Lesem  undentlich  geworden
  wäre.  Auch  finden  sich.  doch.  Abweichungen  in  der
Wortfolge;  so  z,  B.  ‚Luc.  2,  8.  Kal  noıucses  00V  dv  a
xuog  gi  avın.  lah  hairdjos  wesun  in  thamma  samin  landa.
Aber  auch  .bei  andern  deutschen  Volksstämmen  muss  die,
Nachsetzung  der  Bei-  und.  Fürwörter  erlaubt,  wenigstens
nicht  unnatürlich  ‚gewesen  sein..  So  heisst  es  in.  dem.  allemannischen
  Vaterunser  von  720.  Wiki.  Namun  dınan,
chioeme  Rihi  din,  und  in  dem.  von.  850.  Gewihit  si  Namo
thin,  Quaeme  Richi  thin.  Ferner  in  dem  von  720.  Oblaz
uns  Sculdi  unseero,  so  wir  oblazzen  uns  Skiudiken  ;  hier
eteht  das  uns  voram,  dagegen  na  ch.in  dem  von  860:  so  wir