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farlaszen  Scolom  unserem.  So  auch  bei  Ottfried.  Wih
si  Namo  thiner;  und  dann  biqueme  uns  thinaz  Richi.  Man
sieht,  dass  sich  die  Alten  nicht  so  sclavisch  banden,  und
einen  freiern  Gebrauch  in  Stellung  der  Fürwörter  hatten,
als  wir,

Strabo  konnte  sich  auch  wirkliche  Germanen  denken,
und  denn  fand,  allerdings  eine  Verschiedenheit  der  Sprache,
  wenn  die  Ligurer,  wie  wir  glauben,  Germanen,  waren,
Statt.  In  den  latein.  geschriebenen  Tafeln  von  Polcevera
besitzen  wir  das  älteste  Denkmal  der  ligurischen  Sprache,
welches  der  Genueser  Serra  in  den  Abhandlungen  der  liguürischen
  Academie  aus  dem  Deutschen  zu  erklären  versuchte.


Festus  sagt:  Cimbri  lingua  Gallica  lasrones  dicuntur,  Aber
die  Kimbern  waren  Deutsche,  die  sich  nicht  einen  gothischen
  Namen  geben  würden,  und  das  Wort  Cimbri  selbst
heisst  Kämpfer.

Über  den  Zusammenhang  zwischen  Tuskernund  Raeten  haben
auch  Joh.  Müller  in  seiner  Schweitzergeschichtel,  c.  5,  und
Hormayer  in  derGeschichte  von  Tyrol  1,  26.  gesprochen.
In  Adelung  und  Vater’s  Mithridat  II,  455.  werden  die
Etrusker  Keltische  Rhaeti  genannt,  dieum  1000  vor  Xto  durch
das  Tridentinische  in  Italien  einfielen  und  dieUmbrer  unterjochten
  oder  unterwarfen.  Mone  hält  sie  für  Deutsche,
und  stellt  sie  mit  den  nordischen  Thursen,  Riesen,  den
Göttern  Tyr  und  Tiusko  zusammen.  Zoega  in  seinen  von
Welcker  herausgegebenen  Abhandlungen  sagt  p.  327.  dass
übrigens  die  Autochthonen  ven  Italien  Verwandte  der  Germanen
  waren,  oder  besser  zu  sagen,  der  Theotisker,  (weil
Germane  im  Deutschen  Krieger  bedeutet,  und  ein  diesem  Volke
zufällig  beigelegter  Name  ist)  hat,  und  ich  glaube  mit  gutem
  Grund  mehr  als  ein  neuerer  Schriftsteller  behauptet.
Aber  viele  etymologische  Gründe  überzeugen  mich  eben  davon,
  ob  ich  gleich  diesen  Gegenstand  noch  nicht  sehr  erwogen
  habe.  Dass  z.  B.  Tusker  dasselbe  Wort  sei,  als  Theotisker,
  stehe  ich  nicht  sehr  an,  za  glauben,  indem  ich  auch
sehe,  dass  in  der  dänischen  Mundart  die  Deutschen  noch
heute  mit  einem  Namen  benannt  werden,  der  von  Tusker
nicht  mehr  verschieden  ist,  als  +  von  u.  Der  italische  Gelehrte
  Oziuli  hat  im  7ten  Hefte  des  Giornale  Arcadico
(welches  zu  Rom  erscheint)  aus  etiuscischen  Schrift-  und
Zahlzeichen  die  Stammverwandschaft  der  Etrusker  und  Deutschen
  nachgewiesen.

Die  Fabel,  dass  um  1400  vor  Xto  die  Tyrrhener  aus  Lydien
  gekommen  und  Stammväter  des  Volks  geworden  wären,
sollte  man  doch  nicht  auf  eine  alberne  Weise  heute  noch