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von  Eolonien  degomin  zu  huben.  Woher  nün  entstand  die
Meinung  von  eitfem  peläsgtschen  oder  griechischen  Urspruuge
itälischer  Völker,  den  ich  jetät  gäntlich  abläugne?  Wir  antworten:
  1)  Dütch'  die  Ähnlichkeit  vieler  Wörter  der  latein.  und
griechischen  Sprache;  dioallerdiogs  sich  findet,  aber  andern  Ursachen
  zugeschtieben  werde  tits,  ul  ds  gewöhnlich  geschieht.
Eit'  getm.  Volßwstanfm  scheint  nämlich  schon  früher  in  Osten
sich  südlich  gewatiät  zu  haben,  uiid  so  nach  Thracien  und
Griechenland  geköümmeh  zu  sein;  daher  die  vielen  ähnlichen
Wörter  in  der  dettschet  ütid  griechischen  Sprache,  die  dann
auch  itn’  Liter  sich  Anden.  Von  ihaen  schloss  man  auf
ein®  griechische  Abststimunk.  2):  Durch  der  Griechen  Eitelkeit
  und  römischen  Stolz  lieber  von  Griechen:  als  Barbaren
abzustammen.  Sehr  schön  spricht  sich  A.  W.  v.  Schleg0l
  in  aeiner  trefiiichen  Recsitision  det  Niebähr’schen  röm.
Geschichte  in:  de  Heidelberg.  Jahrb.  1820.  Nö.  53.  aus,  Da
sie  nicht  jedem  zurHand  sein  könnte,  setze  ich  seine  Worte
her.  „Über  die  Grühdung  Röms  fanden  die  Priester  nichts
in  ihten  jungen  und  zusamimetigesfüdkten  Jahrbüchern.  Als
daher  die  Römer  mit  den  Griechön  im  nähere  Verbindung
"karten,  seit  deili  Kriege  gegen  Pyrrlus,  wardh  die  eben  so
bereitwillig  die  gri&amp;ohischen  Herleitungen  (origines  Graecas)
anzunehmen,  als  di6  schrlieichielnden  Griechen,  solche  darzubieten.
  Sie  glichen  schnell  empdrgeköniinenen  Leuten  von
unbekanüter  Herkunft,  die  üngemein  froh  «ind,  wenn  ihnen
jemand  etwas  Rühmtiches  von  ihrem  Grossväter  zu  erzählen
weiss‘  Nuu'  wurde  die  vaterländäch@  Götterlehre  mehr  und
mehr  nach  griechischer  Wölse  hmgernodelt;  Volksfeste  und
heilige  Gebläuche  wurden  ariders  gedeütet;  an  Denkmalen,
welche  mad  det  sö  eben  erleruiten  Fabeln  erfichtete,  und
nach  wenigen  Menschensitern  für  urält  ausgab,  wird  es  auch
nicht  gefehlt  haben.  Dies  alles  fard  ohne  Zweifel  schon
vor  dem  elgetitich  Iterarischen  Zeitraume  Statt;  noch  weit
schlimmer  ging  es,  als  man  emllich  die  Geschichte  Roms
zu  schreiben  verstithte.  Die  Griechen  hatten  das  erste  Wort
Eehadt,  and  die‘  Röuter  Wussten  utchts  als  ihwen  nachzusprechen:
schon  der  ältestd  unter  allen,  Fabius  Pictör,  dem  Diocles  von
Pepärethus!  Die'Griechensucht  finsarum  Grecanicae  doctrinae
In’  pütrias  histohas  et’  religiones  ihferendae  studium  nennt  es
Heyne)  stieg  innkerfört,  bis  zum  Zeitalter  des  Augustus,
wo  sis  Adı  höchsten  Gipfel  drreiähte.  Wie  hätt®  es  anlers
sein  sollen?  Rom  Wär  mit  Griechtein  überfällt,  welche  der
Jugend,  deren  Unterricht  ihatn  wavertraut  war,  Verachtung
gegen  das  ächt  Vaterländische  ats  baibarisch  beibrachten.
Die  griechischen  Aätigtfare  hatten  von’  jeher  eine  besondere
Gabe,  über  Dinge,  Wovod  sie  nfeln  das  Mindeste  wussten,
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