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Herm  Oberbibliothekar,  Professor  Dr.  Wilken  und  Herrn
Dr.  Friedländer  ange  ich  für  die  Bereitwilligkeit,  mit  welcher
  sie  mich  mit  Werken  dus  der  königlichen  Bibliothek
unterstützten,  meinen  ergebensten  Dank.  So  auch  fühle  ich
mich  der  Korn’  schen  Buchihandiung,  Namentlich  Herrn  A.
Schulz  und  des  Herrn  Dr.  Fest  Buchdruckerei  für  die  gute
Ausstattang  des  Werkes  sehr  verpflichtet.  Letzterer  habe
ich  es  schwerer  gemacht,  als  manclier  andere  Verfasser,  denn
da.ich  Vieles  erst  später  fand,  das  ich  nicht  gern  aufgeben
mochte,  so  musste  es  nachher  eingeschoben  werden,  wodurch
allerdings  Mühe  und  Irrthum  veranlasst  wurde.  Indess  ich
denke,  es  sei  besser,  zu  gestehen,  dass  man  erst  während
des  Schreibens  manches  gelernt  hat,  und  seine  Forschungen
nicht  als  beendet  ansieht,  als  in  Ruhe  über  ein  vollendetes
Werk  sich  zu  freuen.

Da  ich  höre,  dass  ein  gelehrterHerr,  sei  es  aus  Ingrimm
über  des  Buches  Titel,  oder  andern  Ursachen,  noch  ehe  es
erschien,  es  recht  hart  anzugreifen  droht,  so  wünschte  ich
wohl,  dass  er  nielıt  etwa  zeigt,  dass  ein  Particip  sich  unter  die
Adjectiva  verirrt  und  bei  Scheller  und  Voss  sich  diese
eder  jene  Ableitung  finde,  denn  das  könnten  Andere  und
such  ich  wahrscheinlich  schon  wissen,  sondern  folgende  Bitten
  erfülle:

1)  Er  zeige,  woher  die  italische  Bevölkerung  gekommen,
und,  wenn  er  meint  über  das  Meer,  so  führe  er  den
Beweis,  dass  die  Schifffahrt  schon  zur  Zeit  vor  T'rojas
Zerstörung  #0  weit  vorgerückt  war,  dass  ganze  Völker
mit  Leichtigkeit  über  das  Meer  schwammen.

2)  Welche  Stämme  es  waren,  —  es  versteht  sich,  nicht
etwa  aus  Stellen  von  Dichtern,  wären  es  deren  auch
tausend,  oder  dichterischen  Geschichtsschreibern,  son-