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11.  Napoleons  Rückkehr.  In  Frankreich  war  Ludwig  XVIII.  König  geworden;
die  Franzosen  waren  jedoch  sehr  unzufrieden  mit  ihm.  Als  Napoleon  das  erfuhr,
hatte  er  keine  Ruhe  mehr  auf  Elba  und  kehrte  mit  seiner  Garde  nach  Frankreich
zurück.  Uberall  wurde  er  jubelnd  ausgenommen,  und  in  kurzer  Zeit  stand  ihm  ein
Heer  von  200000  Mann  zur  Seite.  Eilig  rüstete  nun  Preußen,  und  Blücher  erhielt
  den  Oberbefehl.  Auch  England  schickte  ein  Heer  unter  Wellington.

12.  Ligny.  (16.  Juni  1815.)  Auf  belgischem  Boden,  bei  Ligny,  stieß  Blücher
mit  dem  Feinde  zusammen.  Wellington  war  noch  nicht  heran,  und  Blücher  mußte
den  Kampf  allein  aufnehmen.  Überall  feuerte  Blücher  die  Truppen  an:  „Vorwärts,
Kinder!  wir  müssen  was  gethan  haben,  ehe  die  Engländer  kommen.“  Aber  die  Engländer,
  auf  deren  Hilfe  Blücher  rechnete,  kamen  nicht;  sie  hatten  selbst  gegen  ein
französisches  Corps  zu  kämpfen.  So  mußte  Blücher  endlich  trotz  aller  Tapferkeit  das
Dorf  aufgeben  und  sich  zurückziehen.

Während  des  hin=  und  herwogenden  Kampfes  kam  Blücher  selbst  in  Lebensgefahr.
Sein  Pferd  erhielt  einen  Schuß  und  stürzte  mit  ihm  nieder.  „Nostiz,  nun  bin  ich  verloren!“
  rief  er  seinem  Adjutanten  zu.  Dieser  sprang  sofort  vom  Pferde,  riß  den  Degen
aus  der  Scheide  und  hielt  treue  Wacht  neben  seinem  Herrn.  Die  Franzosen  jagten  vorüber
  und  wieder  zurück,  aber  sie  bemerkten  Blücher  nicht.  Endlich  nahten  Preußen  und
zogen  ihn  unter  dem  Pferde  hervor.  Schnell  bestieg  er  ein  frisches  Pferd  und  jagte  davon.

13.  Belle-Alliance.  (18.  Juni.)  Jetzt  wandte  sich  Napoleon  gegen  die  Engländer.
  Wellington  hatte  bei  Waterloo,  Napoleon  hinter  dem  Meierhofe  Belle-Alliance
Stellung  genommen.  Sogleich  schickte  Wellington  zu  Blücher  und  ließ

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cher  in  der  Schlacht  bei  Belle-Alliance.

 